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28.03.2022
Schilda an der Ilm – das Sudelbuch VI

28. März 2022

Herr Scholz aus dem Kanzleramt spricht: Kein Embargo gegen Russland, wozu habe man sonst die Sanktionen. Ich übersetzte das mal: Was wir brauchen, das kaufen wir. Was die Russen brauchen, sollen sie nicht kaufen dürfen.

Herr Scholz aus dem Kanzleramt verspricht: Keine Steuererhöhungen zur Finanzierung der Krise. Wusste bis gestern gar nicht, dass man Krisen finanzieren muss. Trotzdem übersetze ich mal: Wir werden wie üblich Geld drucken.

Herr Scholz aus dem Kanzleramt kündigt an: Russenkohle, Russenöl und Russengas werden in Kürze kein Problem mehr sein. Stimmt, für Russland sicher nicht. Den zusätzlichen Hinweis von Herrn Scholz, dass man jetzt die seit Langem vorbereiteten Pläne umsetze, halte ich – man vergebe mir diese Offenheit – für eine Lüge. Es sei denn, er meint, den deutschen Industriestandort abzuwracken. Das begann spätestens, wenn auch zunächst nur halbherzig, unter der Regierung von Schröder und Josef Fischer.

Neben mir, der Mann mit dem Bier, sagt: Steht schlimm um Deutschland, wenn der russische Präsident besser deutsch spricht als die Außenministerin. Ich mustere den Mann heimlich von der Seite. Sieht unauffällig aus.

Beim Bier (2): Sagt die Frau gegenüber: Wurde auch Zeit, dass da mal ‘ne Frau dran kommt. Ich: Ist da jetzt ’ne Frau dran? Nun bin ich es, der von der Seite gemustert wird.

Beim Bier (3): Am Laternenpfahl ein Aufkleber: Klima schützen | Kondom benützen.

Kleider machen Leute: Klimaminister Habeck trägt sein weißes Hemd hochgeschlossen unter der schwarzen Anzugjacke, ganz so wie ein iranischer Staatsfunktionär. Dort bedeutet diese spezielle Kleidermode nach fundamentalistischer Auffassung die zur Schau getragene Distanz gegenüber der westliche Dekadenz. Und hierzulande?

27. März 2022

Auf der A 9 bei dunstigem Sonnenschein nach Norden. Die Haselsträucher teilen unmissverständlich mit, dass der Frühling da ist. Die Windmühlen entlang der Strecke stehen still – vermutlich Frühjahrsmüdigkeit.

A 9 (2): Die Zahl der Raser ist überschaubar. Irre ich mich, oder halten viel mehr PKW-Fahrer als noch vor Kurzem nunmehr freiwillig Geschwindigkeitsbegrenzungen ein? Das wäre dann Spritsparen mit gutem Gewissen.

A 9 (3): Ich biege nachts auf dem südlichen Heimweg bei Leipzig in Richtung Westen ab, um am Chemiedreieck vorbeizukommen. Es liegt immer noch da wie ein riesiges beleuchtetes Ufo. Der Anblick ist faszinierend. Das Wort Industrie-Landschaft geht mir durch den Kopf. Sie zeugt vom sturen deutschen Wiederaufbauwillen.

26. März 2022

Leser B. weist mich dankenswerter Weise darauf hin, dass ich die gestrige Meldung zu Jänschwalde missverständlich verkürzt habe. Richtig ist: Es ist die wasserrechtliche Genehmigung für den dortigen Braunkohle-Tagebaubetrieb, die von der sog. Deutschen Umwelthilfe angegriffen wurde. Das Ergebnis allerdings ist das gleiche. Ohne Abbau keine Kohle und ohne Kohle kein Strom. Wie belehren uns unsere grünen Vordenker stets: Nachhaltigkeit geht vor, vor allem vor Logik. Und die heißt: Kraftwerk aus, Licht aus. Zumal wir vom bösen Putin nix mehr nehmen. Der soll seine Kohle nach China verkaufen oder Indien oder sich sonstwo hinstecken.

Die Versorger machen sich angeblich Sorgen, wo der Strom demnächst herkommen soll. Wie, jetzt erst? Na, aus der Steckdose natürlich. Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass die grandiose grüne Diskussion über die Nutzung der Elektrospielzeuge als Stromspeicher versandet zu sein scheint. Da hätt ich noch was zur Ergänzung: Alle Händi-Benutzer hängen ihr Dings ans Ladegerät. Und fürs Klima hätte ich auch noch einen: Tagsüber die Kühlschrank-Türen offen lassen.

In Washington DC findet vor dem US-Senat die Anhörung einer Kandidatin für das Oberste Gericht statt. Frau Jackson weigert sich zu sagen, was eine Frau ist. Die Antwort „ich“ ist ihr offenbar nicht eingefallen. Wie ein Kerl sieht sie jedenfalls nicht aus, aber kann ja noch werden.

Ziellos vor dem prall gefüllten Regal mit den Büchern, die von Freunden und Bekannten verfasst wurden, gestanden. Siedend heiß wird mir klar, dass die meisten der Verfasser bereits verstorben sind. So Wolf Kalz, in dessen Aphorismen-Sammlung Das entfesselte Gute ich mich festlese.

Der französische Energiekonzern Total kündigt an, die russische Öl-Pipeline, an deren deutschen Spundloch er sitzt, zum Jahresende dicht zu machen. Das dürfte das Aus für das Chemiedreieck von Leuna bedeuten. Hier wird eine Krise mit der Brechstange herbeigeführt.

Leuna (2): Der Anhaltinische Ministerpräsident, ein Herr Haseloff, sieht – falls die Postillen das richtig wiedergeben – hierdurch die Versorgung der Bevölkerung nicht gefährdet. Produktion und Arbeitsplätze spielen im Lande Wünschdirwas offensichtlich keine Rolle. Soviel Stuss hätte auch Erich Honecker von sich geben können.

Leuna (3): Jetzt haben wir es den Russen aber gegeben. Kriegen ihr Öl nicht mehr los bei uns.

Leuna (4): Am besten gefällt mir der Vorschlag, dass, wenn wir wirklich Öl brauchen sollten, wir dieses statt durch die Pipeline durch Tanker, die in Danzig gelöscht werden sollen, beziehen mögen. Dass zu einem Wirtschaftsstandort auch dessen Wirtschaftlichkeit gehört, entzieht sich den Vertretern der Plapperökonomie.

Suchbild: Beim Betrachten der Bilder des Nato-Gipfels am 24. März 2022 in Brüssel stelle ich mir die Frage, ob Deutschland nicht bis neulich Mitglied in diesem Staatenclub war.


25. März 2022

Black Rock-Chef Larry Fink sagt das Ende der Globalisierung voraus. Das nenne ich mal eine Wende um 180 Grad, denn ich hatte den Großspekulanten ganz anders im Ohr, als er vor kurzer Zeit, mit wokem Regenbogenschal umwickelt, in Davos über die Welt als solche sprach. Die neuen Tönen klingen wie das Pfeifen im Walde, was einer anstimmt, wenn er seiner reichen Kundschaft – Anleger genannt – erklären muss, gigantische Verluste eingefahren zu haben. Ob das für Black Rock zutrifft, weiß ich nicht, aber was ich über die Wetten auf Gas und Öl, auf den fallenden Rubel und den Preisverfall auf dem Nickelmarkt gelesen habe, weckt den Verdacht, dass da irgendwer irre Summen in die Tonne getreten haben muss.

Das Kohlekraftwerk Jänschwalde soll dichtmachen. Die sog. Deutsche Umwelthilfe hat geklagt und recht bekommen. Man sieht also: der Rechtsstaat funktioniert. Was er anrichtet, bleibt unerörtert. Die Leute werden erst zur Vernunft kommen, wenn das Licht ausgeht. Und selbst dafür verbürge ich mich nicht.

Bis gestern hatten wir Corona, jetzt haben wir Putin. Und es dröhnen die Experten. Ob es die selben sind, weiß ich nicht. Jedenfalls ist der Ton derselbe.

24. März 2022

Putins Ansage vom Vortag, dass feindselige Staaten ihre Rechnungen in Russland fortan in Rubel bezahlen müssten, ist ein Schuss gegen den Dollar, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Dollar (2): Staatenlenker, die nach der Jahrhundertwende den Ausstieg aus dem Dollar versuchten, haben dieses Tun mit ihrem Leben bezahlt.

Dollar (3): Die FED versucht, durch Zinsanhebungen den Dollar attraktiv zu erhalten. Angeblich sei das notwendig, um der Inflation gegenzusteuern. Man wird sehen, ob sich die Währungsspekulanten davon beeindrucken lassen. Seit heute Nacht sieht es so aus, als hätten sie die Attraktivität des Rubels entdeckt.

Dollar (4): Wenn, was sich andeutet, Staaten wie Saudi-Arabien den Währungsschwenk mitmachen, ist das ein Schritt, der in Washington-New York die Alarmglocken rasseln lässt. Neben Israel ist Saudia-Arabien der unangefochten wichtigste Stützpfeiler der USA in Nahost. Was braut sich hier zusammen? Man muss nur mal mit etwas Abstand auf den Atlas schauen, dann sieht man ein völlig neues Gebilde, einem Riegel gleich: Moskau-Ostukraine-Türkei-Syrien-Arabien. Im unteren Drittel ein leicht zu kontrollierendes Schlupfloch: der Suezkanal.

Der Ukraine-Konflikt gibt täglich neue Rätsel auf. Während die Hauptstadt Kiew der Einschließung durch die russische Armee entgegensieht, kommen die staatlichen Anrainer aus ihren Löchern und stellen territoriale Forderungen für Gebiete, an deren Eroberung sie nicht beteiligt waren. So blicken polnische Nationalisten gen Lemberg und ukrainische gen Ungarn.

Ukraine (2): Die reichlich vorhandenen Flüchtlinge werden gewiss zur politischen Manövriermasse. Die Masse davon in Polen, was nur bedeuten kann, das sie für eine Gegenbewegung genutzt werden sollen.

Ukraine (3): Wer bei uns anlandet, will – so höre ich – arbeiten und mehr oder weniger bald zurück. Das ist für Gutmensch eine neue Erfahrung. Witzig ist, dass in diesen Fällen plötzlich das Wort Flüchtling wieder gebraucht wird, während der Flüchtende auf Vorderasien und Nordafrika beschränkt ist. Westdeutsche Fortschrittler plädieren dafür, dass (nicht-schwarze) Ukraine-Flüchtlinge in Ostdeutschland untergebracht werden sollen.

Ukraine (4): Ob die hier Anlandenden wirklich wieder zurück wollen, wird sich dereinst noch weisen. Sie werden in jedem Fall für Mainstream zum Ärgernis werden. Wer’s nicht glaubt, betrachte den Einwanderungsschub aus der Ukraine und Umgebung, den uns Josef Fischer und seine Gang zur Jahrhundertwende durch Visamanipulationen bescherte. Das war letztlich eine Fehlkalkulation der Manipulateure. Empfehle einen Rundgang durch Hellersdorf und Marzahn und die Analyse der dortigen AfD-Wähler.

Ukraine (5): Während das Volk gebannt den Kriegsspielen der Medien folgt, setzt auf der Hinterbühne das Establishment die Zwangsimpfung durch. Warte täglich auf die Meldung, dass Omi Kron eine Mutation des bösen Wlad sei.

23. März 2022

In einem der Nachbardörfer mit ca. 20 Einwohnern, in dem eine Familie ein Sommer-Ferienlager für Schulkinder unterhält, wurden 60 Männer untergebracht. Sie besitzen durchschnittlich zwei Staatsangehörigkeiten. Eine syrische und eine ukrainische. Sie sehen eindeutig nicht so aus, als sei auch nur eine davon zutreffend.

Ergebnis eines ungewohnten Mittagsschlafs: Das Wort „nieder“ ist ein besonders tückisches Exemplar der deutschen Sprache. Es entzieht sich – was der Deutsch-philiströse Philologen-Verband auf seiner jüngsten Online-Jahrestagung in der Abschlussresolution herausgearbeitet hat – einer eindeutigen Zuordnung in Gut oder Böse. Man verbinde das bemängelte Wort nur mit ...kunft oder ...lage, ...schlag oder ...tracht, dann wird klar, dass der Wind aus wechselnden Richtungen weht. Das kann angesichts der klimatischen Fünf-nach-zwölf-Verhältnisse und der Lage in Kiew nicht mehr geduldet werden.


22. März 2022

Litauen verlangt in Brüssel schärfere Boykott-Maßnahmen gegen Russland. Hätten wir eine Regierung, die das deutsche Interesse hörbar verträte, so käme diese wohl auf den Gedanken, weiteren Boykott-Ansinnen nur unter der Bedingung zuzustimmen, dass Deutschland hierbei nicht Schaden litte und den hiergegen mit Stimmgewalt aufbegehrenden EU-lern anzubieten, in der Höhe des von ihnen anzurichtenden Schadens auf die deutschen Ausgleichszahlungen zu verzichten.

Boykott (2): Fast immer zeigt sich, dass das, was mit Hurra-Geschrei verkündet wurde, eine vorher nicht bedachte Rückseite hat. Seit dem Wochenende ist es der Nickel-Markt. Russland ist der fast einzige Großexporteur, und ohne Nickel keine Elektrospielzeuge mehr. Schon tönt es weltauf weltab, Nickel sei nicht gemeint gewesen. Was nun aber, wenn der bitterböse Wladimir jetzt die Nickelausfuhr stoppt? Dann ist er erst recht böse.

Boykott (3): Nicht ohne Schadenfreude lese ich, dass die Finanzganoven für dieses Frühjahr auf fallende Nickelpreise gewettet haben. Gestern schloss die einschlägige Londoner Börse, um die Ärmsten vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Boykott (4): Bin neugierig, wo der Herr Tesla, der jetzt die Eletrospielzeug-Großfabrik in Brandenburg ans Laufen bringen will, den Nickel für seine Batterien herholt. Aus dem märkischen Sand sicher nicht.

21. März 2022

Die Russen setzten am Wochenende eine ihrer neuen Hyperschallraketen in der Ukraine ein. Sie zerstört dort einen ehemaligen sowjetischen Atomwaffenbunker, der weiterhin als ukrainisches Waffendepot genutzt wurde. Für diesen Einsatz gibt es nur einen nachvollziehbaren Grund. In der Ganovenwelt nennt man das: dem Gegner die Waffen zeigen. Die Gegner sind in diesem Fall nicht die Ukrainer.

Hyperschall (2): Es ertönt der Chor der Experten. Ich erinnere mich, vor etlichen Monaten einen russischen Film gesehen zu haben, als das Ding in Putins Gegenwart abgefeuert wurde. Er selbst gab hernach Erklärungen ab, was die Waffe für Russlands Kriegsdoktrin bedeute. Der Chor der Experten erhob auch damals seine Stimme und sprach von Bluff.

Beschallung: Längst verrentete Musikanten untermalen in Berlin (wo wohl sonst?) unser aller Bemühen, den nicht mehr vorhandenen Frieden zu erhalten. Wir spenden Lebensmittel für die Ukraine, nur kein Speiseöl, denn das ist grade aus, weil es aus Russland und der Ukraine nicht geliefert werden kann. Leider muss man sagen, dass der Lieferausfall nicht vollständig dadurch kompensiert werden kann, wenn jeder der Demonstranten eine Sonnenblume in seinem Wohnzimmerfenster zieht. Selbst der verkümmerte Wallnussbaum in Nachbars Garten wird nicht reichen.

Wie nennt man das bloß, wenn man in Friedenstönen schwelgt und gleichzeitig an Kriegsparteien Waffen liefert? Richtig, das ist moral-verbrämte Heuchelei. Von einem Aufruf Heucheln für den Frieden habe ich allerdings noch nicht gehört.

Heuchelei (2): „Gerade wir als Deutsche“ tönt es aus Mainstream. Bis gestern gab es diese Kategorie gar nicht. Wer’s dennoch sagte, war ein Nazi. Jetzt lässt sich folgern: Soviel Nazismus wie heute war nie, nicht einmal im Dritten Reich.

Heuchelei (3): In den Gazetten windige Berichte, ab welcher Entfernung ein Tanken im Ausland lohne. Auf den Gedanken, dass es nur auf den Vergleich des Literpreises ankomme, können nur radfahrende Journalisten kommen. Denn: Wer eine fünfstündige Autofahrt auf sich nimmt, nur um zu tanken, hat sonst nichts zu tun oder ist nicht gescheit. Oder beides.

Heuchelei (4): Spreche mit einem Mann aus Altenburg: Ich fahre einmal die Woche nach Karlsbad zum Tanken. Vor dem Rückweg decke ich mich dort ein. – Ich: Womit? – Er: Mit Karlsbader Oblaten.

Präsidentendarsteller Biden kündigt seinen Besuch bei den säbelrasselnden Polen an. Man kann sich des dummen Gefühls nicht erwehren, dass er dort etwas in Bewegung setzt, was ein nüchterner Mann vermeiden würde. Die atlantische Annalena kündigt derweil weitere Waffenlieferungen in die Ukraine an. Da die Bundeswehr allen Schrott bereits los zu sein scheint, spricht sie von Waffen aus Europa.

Staatsbesuch (2): Die Vielschichtigkeit des Ukrainekonflikts ist kein Grund ihn ausgerechnet diesen Leuten zu überlassen.

18. März 2022

Vor unsern Augen spielt sich der Krieg des Thomas Morus („Utopia“) ab: Du bis dank deiner moralischen Überlegenheit berechtigt, Kriege zu führen. Doch kämpfe nicht selbst. Lass Minderwertige diese Arbeit erledigen.

Utopia (2): Was nun, wenn wir in diesem amerikanischen Kriegskonzept zu den Minderwertigen gehören?

Der Vorsitzende des Gesprächskreises der Nachrichtendienste schreibt einen Brief. Darin ist – neben dem heute bei den Diensten offenbar unvermeidlichen Soziologengestammel – Erstaunliches zu lesen: „Der Schock des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat die Bedrohungswahrnehmung weltweit, besonders aber in Europa und Deutschland, grundlegend gewandelt. Krieg im Herzen Europas ist wieder eine Realität geworden.“ Ich übersetze das mal: (1) Wir sind durch den russischen Einmarsch komplett überrascht worden. (2) Die Kriege auf dem Balkan in den 1990er Jahren haben offenbar nicht in Europa stattgefunden. Der Rest ist eher banal. Der Zustand unserer Dienste und der Bundeswehr sind erbärmlich. Kein Wort darüber, dass und womit und wann man hiervor gewarnt habe.

17. März 2022

Ich nehme eine Auszeit vom täglichen Wahn, um mein Auto neu zu programmieren. Ich lege zwar keinen Wert darauf, dass es mit mir spricht, aber fahren sollte es schon. Schöne alte Welt: Schlüssel ins Zündschloss und losfahren. Das kann sich heute niemand mehr vorstellen.

Auto (2): Der Tankterror geht ungeschmälert weiter. Mainstream weiß auch warum: Der böse Putin ist schuld. Selbst dies hier wird als sog. Bericht behauptet: Die Menschen sind mit dem exorbitanten Spritpreis einverstanden – in Deutschland. Tankt deswegen, wer kann, in Polen?

16. März 2022

Ich denke erst, ich habe mich verhört: „Dies ist nicht die Zeit für Dilettanten. Wir sind keine Anfänger, wir sind stark, wir sind einig und deshalb gewinnen wir auch das Referendum, um den Geschlechterwahn an unseren Grenzen zu stoppen. Der Vater ist ein Mann, die Mutter eine Frau, und unsere Kinder werden in Ruhe gelassen.“ Sagte gestern der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán, der am 7. April wiedergewählt werden will, vor Hundertausenden auf offener Straße in Budapest.

Anstatt eines Kommentars zu meinem vorgestrigen, 4 Seiten umfassenden Artikel zum Hintergrund des Ukraine-Konflikts erhalte ich von einem Bürgerkomitee eine Mail mit Dutzenden von Links ohne jeden Begleittext. Die Auflistung füllt zweieinhalb Bildschirmseiten. Das erinnert sehr stark an Füllen eines informationellen Schweinetrogs. Kein ernst zu nehmender Mensch kann annehmen, dass ich mich für den Rest der Woche durch Internet-Adressen mit unbekanntem Inhalt klicke.

Das Übersenden von nackten Links ist eine Unsitte, die man nur durch das sofortige Löschen der einschlägigen Mails beantworten kann, denn die Leute, die so vorgehen, sind zu blöd, um einen eigenen Gedanken zu formulieren.

Die Schauspieler – genauer gesagt: einige von ihnen, die sich nicht haben verblöden lassen – haben schon wieder zugeschlagen:


15. März 2022

Das Weiße Haus droht China mit Konsequenzen, falls es Russland unterstützt. Das klingt geheimnisvoll, aber sicher nicht sehr beeindruckend für Herrn Xi. Für den geht es, hört man, um Kohle und Öl, die es in Russland recht günstig einkaufen kann. Ganz ohne Dollar.

Weißes Haus (2): Gleichzeitig werden die führenden Influencer von TikTok empfangen, um sie für den Ukraine-Krieg zu briefen. TikTok? Chinesisch, soweit ich weiß – meine Übersetzung: balla-balla. Sicher werden wir bald die allgemeinverbindliche Russland-böse-Grimasse kennenlernen.

14. März 2022

Weg und Steg: Der Zeitgeist gleicht einer Dampfwalze. Wer sich in den Weg stellt, wird plattgemacht.

Weg und Steg (2): Ab und an ist ein Umweg der rechte Weg, weil die Weglosigkeit ins Ausweglose führen kann.

Weg und Steg (3): Wer Autobahnbrücken dem Verfall preisgibt, sollte über das Ökosystem Sauerland nicht räsonieren.

Weg und Steg (4): Die nächtliche Beschäftigung mit Wortspielen schützt vor trüben Gedanken – zumindest zeitweilig.

Ein hübscher Trick: Man erhöht nicht die Steuern, sondern den Spritpreis (aktuell 2,399 € für den Liter Diesel, das ist eine Steigerung von 0,30 € innerhalb von 6 Tagen).

Ein Finanzminister, der davon schwärmt, mehr Steuern eingenommen zu haben, sollte einen winzigen Moment darüber nachdenken, wem er es abgenommen hat.

Denken (2): Wenn man eines nicht erwarten sollte, dann ist es, dass die Verkünder unserer öffentlichen Wahrheiten vor dem Ich-aber-sage-dir nachgedacht haben. Es liegt ihnen nicht.

Die Zahl der eingeschriebenen Protestanten in Deutschland sinkt unter 20.000.000. Das sind vielleicht immer noch 6 Nullen zu viel, denn dass die Zahl der Ratlosen abgenommen hat, kann ich mir nur schwer vorstellen.

13. März 2022

Schlechter Witz oder viel Feind viel Ehr: Annalena ruft die Serben zur Ordnung. Die Tschetniks sollen mit den Russen brechen. Habe selbst nix verstanden, womit sie gedroht haben will, denn sie trug eine schwarze Windel vor dem Mund.

Tschetniks (2): Die Helme auf dem Bild stammen übrigens aus einer etwas früheren deutschen Lieferung.


12. März 2022

Seit einigen Jahren erhalte ich in dichter Folge Kataloge für Damenmode von etlichen Versandfirmen. Zunächst war ich verblüfft, denn ich benötige das dort Feilgebotene nicht. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass deutschen Frauen Klamotten schön finden sollen, die von Anziehpuppen präsentiert werden, die sonst für die Mitleidsindustrie ihre Magerkeit und Farbe ins Bild rücken.

Mode (2): Heute kam ein dicker Katalog der Firma Deerberg. Alle Bilder zeigen die nette Frau von nebenan. Dass sowas in dieser schweren Zeit erlaubt ist.

Dummheit des Tages: „Diejenigen, die Putins Kriegsmaschinerie am Laufen halten, sollen nicht länger ihrem pompösen Lebensstil frönen können, während Bomben auf unschuldige Menschen in der Ukraine fallen,“ so die blonde Ursula von der EU-Kommission wg. des beschlossenen Exportverbots von Luxusgütern nach Russland. Woran mag die Allmächtige gedacht haben? Goldene Nasenringe für diverse Oligarchen?

Das russische Außenministerium kündigt die Veröffentlichung einer Liste mit sog. Gegensanktionen an. Da werden deutsche Firmen noch staunen, die im überholenden Gehorsam ihrer Werkstore geschlossen haben. Könnte sein, dass sie in wenigen Tagen ohne Beteiligung der dann ehemaligen Eigentümer wieder geöffnet werden.

Eine Tupolew-Drohne fliegt nach Zagreb, wo sie abstürzt und 20 Autos ruiniert. Eine Stunde Rundflug über Nato-Gebiet, keiner merkt was, keiner tut was. Über Nacht wird aus Wahrheits-Gründen der Wikipedia Eintrag gelöscht. Da stand bis dahin, dass solche Fluggeräte nicht mehr von den Russen, dafür aber von den Ukrainern benutzt werden.

11. März 2022

Es ist schwer zu entscheiden, was mehr Unbehagen auslöst: Ein Mitbringsel mitzubringen, oder ein solches entgegennehmen zu müssen.

Mitbringsel (2): Nicht ohne Komik ist es, wenn einem Gastgeber ein Kochbuch ausgehändigt wird. Zumal, wenn der Gast zum Essen erscheint.

Mitbringsel (3): Du hast gut reden, nimm den Leuten einfach eins deiner Bücher mit. Nee, dann schon lieber ein Kochbuch oder eines über Whiskyfässer.

Schwachsinn des Tages: The United States is absolutely prepared to do what we can (Die USA sind vollkommen vorbereitet, um zu tun, was wir können), US-Vizepräsidentin Harris. Passt immer, bedeutet nichts.

Natürlich lügt der russische Außenminister Lawrow, wenn er behauptet, die russische Armee habe US-amerikanische Biowaffenlabors in der Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht. So jedenfalls die deutschen Wahrheitsmedien unter Berufung auf anonyme Faktenschecker.

Lügen (2): Das harmoniert nicht so ganz mit den Aussagen der stellvertretenden Ministerin im State Department, The Honorable Victoria Nuland, die vor dem US-Senat dieses hier zum Ausdruck brachte: Die angeblichen Biowaffenlabors seien keine solchen, sondern humanitäre Einrichtungen, wo zum Schutz der Menschheit vor Biowaffen geforscht werde. Sie stammten aus dem Biowaffenarsenal der ehemaligen Roten Armee und seien 2004 übernommen worden, um sie abzubauen. Jetzt sei es darauf angekommen, sie vor der Übernahme durch die russische Armee zu schützen. Klingt total logisch.


10. März 2022

Sie heißt Tamara Lich und wird vielleicht einmal als diejenige in die Geschichte der sogenannten Menschenrechte eingehen, die für den arbeitenden kleinen Mann im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße ging, denn sie organisierte im Januar den LKW-Fahrer-Protest in Canada. Ihre Rolle wäre unbemerkt geblieben, wenn die Regierung Trudeau sie nicht als Rädelsführerin aufgrund der aus dem Nichts gezauberten Normen eines Staatsnotstandes am 17. Februar 2022 eingesperrt hätte. Seit gestern ist sie unter strengen Auflagen (Kontakt- und Äußerungsverbote) auf freiem Fuß.

Staatsnotstand (2): Das Handeln des Knaben Trudeau war konsequent, denn der Protest der Arbeiter gegen sein Regierungshandeln, mit dem er Impfpflicht und digitale Identität zu erzwingen hofft, weitete sich zum generellen Verneinen seiner Regierungsmacht aus. Er zog die Notbremse, indem er die Konten der Regierungsgegner sperren ließ. Die canadischen Banken exekutierten die Anordnung devot. Die Rechte ihrer Kunden sind ihnen völlig schnuppe.

Staatsnotstand (3): Manch einer sieht im canadischen Manöver die Generalprobe zum Great Reset: Dir wird nichts mehr gehören, und du wirst glücklich sein. Witzig genug: Trudeau ist ein Young Global Leader aus dem Stall von Schwab & Genossen. Doch merke: Wenn du das erwähnst, bist du ein Verschwörungs-Schwurbler.

9. März 2022

Gestern in Schilda entdeckt: Die deutsche Antwort auf die G5-Technik.

Erster ukrainischer Flüchtling in Schilda in meinem Wahrnehmungsfeld aufgetaucht: Junge Frau mit Kind. Wurde vom Ehemann, dem man die Ausreise nach Polen verweigerte, bis an die dortige Grenze begleitet. Kostenlose Weiterfahrt mit der Bahn durch Polen an einen deutschen Bestimmungsort eigener Wahl. Dreijähriges bedingungsfreies Aufenthaltsrecht. Ankerpunkt war ein seit Jahrzehnten hier lebender ukrainischer Musiker – ein echtes Opfer der Katastrophe von Tschernobyl.

Tanken: 2,09 € der Liter Diesel. Am exakt demselben Ort vor genau einem Jahr, zwei Monaten und 9 Tagen kostete er 0,999 €. Die Verdoppelung des Spritpreises gilt auch für Dienstwagen, aber die werden bekanntlich nicht von ihren Nutzern befüllt.

Auf dem Parkplatz vor dem Teegut stehen unter 50 PKW drei Elektrospielzeuge. Gegenüber auf dem Parkplatz von Aldi keines. Fahre aus Neugierde zum nahegelegenen Lidl. Auch dort sind die Verbrenner unter sich. Die 500 Meter bis zum Netto spare ich mir.

Fazit des Finanzministers (Herr Lindner von der Lindnerpartei): Wir werden alle ärmer werden. Deswegen will er 200.000.000.000,00 € ins Klima investieren, sagt er.

Investieren (2): Im Zusammenhang mit dem Klimapopanz ist die Vokabel ein Synonym für: aus dem Fenster schmeißen. Dass es sich hierbei um Geld handelt, dass er den rund 30 Millionen Steuern zahlenden Bürgern entzieht, irritiert den Mann offensichtlich nicht.

Erkenne deine Vorurteile: Wenn ich das Gesicht von Klaus Schwab abgebildet finde, kann ich mich eines spontanen Widerwillens nicht erwehren. Diese Attitüde des Möchtegernweltmannes im 2000-Dollar-Zwirn, herausgewachsen aus dem konspirativen Dunst eines besudelten Schreibtischtäters namens Henry Kissinger, der ohne das absichtsvolle Sponsoring der selbsternannten Weltenlenker Nelson und David Rockefeller ein verdienter Niemand geblieben wäre.

Vorurteile (2): Vor Jahren beschlich mich schierer Unglauben, als die Russen die Telefonate zwischen dem State Department in Washington DC und der US-Botschaft in Kiew in die Öffentlichkeit schoben. Der pöbelnde agitatorische Ton erinnerte an die Fäkalsprache eines Richard Nixon, aufgezeichnet im Oval Office. Doch diesmal war der aggressive Agitator eine Frau, Victoria Nuland. Sie gilt als die Architektin des Umsturzes in Kiew im Frühjahr 2014. In den Trump-Jahren war sie stillgelegt. Jetzt ist sie wieder da. Gestern gab die stellvertretende Außenministerin im Capitol triumphierend zu Protokoll: Northstream 2 ist tot, nur noch ein Stück Blech im Wasser, was dort verrotten wird.

Vorurteile (3): 2800 Milliardäre können sich nicht irren:


8. März 2022

Die Hetzmeute tobt: Die Letzten Tage des Wladimir P., tönt es landauf landab. Wir, d.h. in diesem Fall: ich nicht, liefern ausrangierte Waffen aus den Beständen der NVA. Damit sollen Russen, in einem Krieg, an dem wir uns nicht beteiligen, totgeschossen werden.

Wir (2): Sind uns sicher, dass die Russen, die mit unsern schrottreifen Waffen totgeschossen werden, sich das klaglos gefallen lassen. Ein pensionierter deutscher General namens Domröse erklärt mit Herablassung des globalen Strategen hierzu, dass die Russen auf dem Niveau von 1918 Krieg führen. Will sagen, der böse Wlad versteht nix von moderner Kriegführung, Massenvernichtungswaffen, tabula rasa und so. Vermutlich hat der vorlaute Herr seinerzeit in Kriegsgeschichte gepennt, als Verlauf und Ergebnis des Russischen Bürgerkriegs auf der Offiziersschule besprochen wurden. Vielleicht hat er auch nur zu lange bei der Einzigen Weltmacht gedient und dort das nüchterne Denken verlernt.

Wir (3): Wissen nix Genaueres, denn eins ist sicher: Man kann noch nicht sagen, wo das hinführen wird. Derweil schießen Spekulationen ins Kraut, die bereits morgen vergessen sein werden. Beim Durchforsten des Gestrüpps verdient diese Schlagzeile hier die Krone der Dummheit: „Pekings Schulterschluss mit Russland isoliert China“ (Epoch Times, dt. Ausg., vom 7.3.2022). Darauf musste erst ma kommen.

22. Februar 2022

Während die Nato noch im Sandkasten spielt, erkennt Putin die beiden östlichen Oblaste der Ukraine als selbständige Staaten an. Ich tippe mal, dass als nächstes die Volksabstimmung stattfindet, woraufhin die Selbstgerechten von Annexion sprechen werden. Die missglückte Krim-Strategie lässt grüßen.

19. Februar 2022

Da ist eine Studie von drei sehr prominenten französischen Wissenschaftlern soeben ruchbar geworden, die einen brisanten Inhalt hat, nämlich die vermutete Auslösung einer Variante der Kreutzfeldt-Jacob-Krankheit durch den Pfizer-Impfstoff Comirnaty. Der Erreger und der Impfstoff hätten einen identischen genetischen Baustein (Prion), sagen die Forscher. Anlass der Untersuchung war das auffällige Auftreten von Rinderwahnsinn bei Patienten unmittelbar nach der Impfung. Ein bekannter Genetiker aus Deutschland hatte mir die Studie kommentarlos übermittelt. Ich musste zweimal nachfragen, ob das, was ich nach Lektüre laienhaft erahnte, inhaltlich zutraf. Es war so (siehe oben).

Was Bill Gates auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu suchen hat, wissen nur er und der Veranstalter allein. Was er, der Jahr und Tag Unsummen in die Impfstoffindustrie investiert hat, dort gesagt hat, verdient allerdings festgehalten zu werden. Die Omikron-Variante habe mehr zur Beendigung von Covid-19 getan als alle Impfstoffe, die nicht besonders wirksam gewesen seien.

Ich habe versucht herauszufinden, was das Wort soziokulturell bedeutet. Das Ergebnis der Bemühungen ist befriedigend: Es ist ein modernes Füllwort, und es bedeutet nichts.

Der US-Präsident(endarsteller) klingt beim täglichen Aufsagen des russischen Angriffs auf die Ukraine wie eine defekte Schallplatte, die man zum Plaisir des Publikums einfach weiterlaufen lässt. Diese Art der Beschallung trägt nicht dazu bei, den Sachstand ausloten zu können.

In Canada lässt Premier Trudeau die Demonstranten mit sofortiger Wirkung enteignen. Die Presse spricht hingegen verniedlichend vom Einfrieren der Konten. In Wirklichkeit macht er die protestierenden Arbeiter zu Bettlern. Jetzt bleibt diesen nur noch das Aufgeben oder die Gewalt.

Gewalt (2): In der kommenden Woche werden wir in Canada aller Voraussicht nach die Ergebnisse sehen. Schwer arbeitende Männer und Frauen zu Bettlern degradiert, lösten dereinst die Bauernkriege aus.

18. Februar 2022

3.105 Kinder (0-17 Jahre alt) starben in Deutschland in den 2 Jahren, seit wir Corona haben. Davon 21 an oder mit Corona. Davon 10, wo außer Corona keine andere Ursache festgestellt wurde. Das jedenfalls sagen die Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, soeben veröffentlicht, aus. Anders ausgedrückt, sterben in Deutschland etwas mehr als 4 Kinder pro Tag und davon alle 2 Monate eines an Corona. Letztere Zahl beschreibt die amtlich ausgerufene Corona-Seuche unter Kindern. Es ist keine medizinische, sondern eine Frage des gesunden Menschenverstandes, ob man eine solche Sterblichkeit eine Seuche nennt. Die hiergegen ergriffenen „Maßnahmen“ entbehren der Begründung und – das erlaube ich mir, als Jurist anzumerken – jeglicher Rechtmäßigkeit.

17. Februar 2022

„...und sie werden nicht mehr frei...“ weissagte der großdeutsche Führer seinen Volksgenossen der HJ-Generation. Ob der Verbrecher recht hatte, ist eine Frage des Standpunktes und der individuellen Verhältnisse nach 1945. Jetzt hat der Herr Karl den Kindern jener HJ-Generation, also den Alten von heute, angedroht, dass sie nicht mehr frei sein werden. Da irrt der Herr Karl, das ist sicher, denn die neuen Weltbeglücker werden alles daran setzen, den ihnen nutzlos erscheinenden Alten das Leben zu entziehen. Sollte er wirklich einmal alt werden, der heute schon greise Herr Karl, wird er um Gnade winseln und behaupten, dass er das, was hier steht, niemals gesagt und, wenn doch, anders gemeint habe.

Apropos: Die Alten werden zwangsgeimpft. Die Frage, wer hier der Nazi ist, stellt sich nicht.

Sächsisches: KdF-Autoaufkleber Kraft durch Feinstaub.

Westfälisches: Am Wochenende trifft sich Bertelsmanns Atlantikerclub („die Münchner Sicherheitskonferenz“) zu Speis und Trank, um den Ukraine-Krieg zu retten. Doch merke: Es sind nicht die Menschen, die den Krieg wollen – die ganz gewiss nicht.

16. Februar 2022

Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt mich heute zu einem Expertengespräch zum Disigning Data Trust mit Prof. Dr. Louise Specht-Riemenschneider ein. Was mag sie von mir wollen?

Meine Behauptung von gestern, dass im Kreml über das Auftreten von Annalena nicht mal gelacht worden sei, muss ich nach Ansehen des Videos der einschlägigen Pressekonferenz korrigieren. Voila:





Love und Liebe – obschon landauf landab als Übersetzung angepriesen – bedeutet unmöglich dasselbe. Während man sich im Anglo-Amerikanischen vor lauter I-love-yous kaum retten kann, ist der Deutsche mit dem L-Wort weit sparsamer oder – wenn man so will – intimer, und da er grundsätzlich zu Übertreibungen neigt, hat er den Liebesschwur hinzugedichtet. Dazu gehört dann Mondschein und Oboengedudel vom Amordarsteller hinter der mild wehenden Gardine.

Verrenkungen zu machen, die Lockerungen genannt werden, bietet ein Schauspiel eigener Art. Unsere politische Kaste übt sich derzeit in dieser Disziplin. Die einzigen, die wahrhaft Standing beweisen, sind die Grünen. Sie beharren auf dem, Maßnahmen genannten, Freiheitsentzug, weil sie kompromisslos auf Diktatur setzen – zum Allerbesten des Bürgers, der nicht weiß, was für ihn und die ganze Menschheit gut ist.

Verrenkungen (2): Das Rückzugsgefecht findet deswegen statt, weil die derzeit verunsicherte Obrigkeit darauf setzt, dass die aufbegehrenden Bürger das Spazierengehen bleiben lassen, wenn sie niemand mehr daran hindert. Ob die Rechnung aufgeht, bleibt zweifelhaft, solange der polit-mediale Komplex auf der Spritze besteht.

Spritze (2): Die Liste der Impftoten wird immer länger. Niemand, der bei Verstand ist, kann das länger ignorieren. Es wäre natürlich interessant, wenn der Amtsinhaber wg. Morbus Lauterbach (hängende Unterlippe, irre Augen, abstruses Reden) aus dem Amt scheiden müsste. In diesem Fall bekäme das Wort Impfdurchbruch eine ganz neue Bedeutung.

„Wird Moskau in der Ukraine eskalieren?“ fragt die Bundeszentrale für politische Bildung soeben bei mir nach und kündigt eine Politikstunde mit dem Politologen Umland an. Was sprechen diese pädagogischen Politruks nur für ein verknautschtes Deutsch? Jemand eskaliert, nee, etwas eskaliert, aber was ist es?

Ukraine (2): So ganz nebenbei. Heute sollte der russische Einmarsch stattfinden. Die weltweite Meldung war schließlich von nicht genannten US-Diensten mitgeteilt und von Fakten-Checkern geprüft. Der Demenzkranke im Weißen Haus hat die Sache heute noch mal bekräftigt, oder sah ich bloß eine Konserve, die mit dem heutigen Datum versehen war?

Erleichterung beim deutschen Mainstream: Trudeau jun. hat gegen seine unbotmäßigen Landsleute das Kriegsrecht verhängt („der tut was“). In der rauen Wirklichkeit ist es bis zum Schusswaffeneinsatz nur noch ein Inch. Wieso das angedrohte rabiate Vorgehen nötig sein könnte, wo doch die deutschen Wahrheitsmedien seit Tagen melden, es handele sich nur um wenige Dutzend anlasslos aufmüpfige Lastwagenfahrer und deren Gefährte, wird sicherheitshalber nicht erörtert.

15. Februar 2022

Die Wonne ist ein Kind des Augenblicks, der Ekel braucht mitunter Jahre. Ist er erst da, sind gute Worte in den Wind gesprochen.

Dem Weibe ziemt die Rundung, dem Manne mehr das Eckige. Ist’s umgekehrt, sind wir befremdet.

Der Ärger macht die schönste Speise bitter.

Man kann nicht ungestraft des Nachts die Droge Shakespeare zu sich nehmen und morgens ungeschwollen denken wollen.

Seit einer Woche wissen wir aus den US-Verlautbarungsquellen, dass morgen der russische Angriff auf die Ukraine beginnt. Sollte es morgen tatsächlich Grenzschießerei geben, dürfen wir vertrauensvoll nach Washington blicken.

Russland, sagt der Kreml, hat heute seine Manöver im Grenzgebiet beendet. Wird nicht lange dauern, bis wir gesagt bekommen, dass wir das aufgrund unserer festen Haltung erreicht haben. Meine Haltung zu unserer Haltung ist die, dass unsere weibliche Laienriege in Russland nichts bewirkt hat, nicht einmal Gelächter.

14. Februar 2022

In den Gazetten finde ich seit Tagen diskutiert, ob die Nazis Sozen waren. Das ist natürlich für alle, die sich heute noch vorne mit irgendwas wie soz nennen, starker Tobak. Seltener findet man Forschungen, ob A.H. etwa ein Grüner war. Wäre wohl näher liegend bei all seinen Spleens, die man als solche nur bezeichnet, wenn man verniedlichen will. Nun aber finde ich – heute Nacht zugesandt – in meinem virtuellen Postkasten ein Bild von des Führers Hand. Da es keinen Titel hat, habe ich mir einen ausgedacht: Die germanische Arche Fliegender Holländer bei Alpenglühen. Man beachte, wie der Größtefeldherrallerzeiten die Gletscherschmelze vorhergesehen hat. Ebenfalls grün: Im wirklichen Leben der Volksgenossen sorgte er 1937 für die Regulierung des Strommarkts.


12. Februar 2022

Die Lage in Canada bleibt unübersichtlich. Meldungen widersprechen sich wie üblich, wenn die Macht von Mainstream massiv in Frage gestellt wird. Klar ist nur, dass sich jetzt auch die US-Regierung zu Wort gemeldet hat, die von PM Trudeau verlangt, den Protest zu beenden.

Ähnliches wie in Canada braut sich jetzt in Neuseeland zusammen. Die Bilder zeigen nur einen Unterschied klar: Dort ist Sommer.

In Deutschland bleibt die Macht der Obrigkeit unangefochten. Variationen zeigen sich lediglich im Vokabular, sich aus dem selbst angerichteten Corona-Desaster herauszuschleichen. Der Begriff der Lockerungen feiert Triumphe. Nur die Bundesregierung und die Lügenpresse sind weiterhin auf Linie. Das ist verständlich, befinden sie sich doch im Schlepptau amerikanischer One World-Imperialisten. Die soeben erfolgte Ernennung einer US-Amerikanerin aus diesem Stall zur deutschen Staatssekretärin lässt keinen Zweifel aufkommen.

Die ukrainische Karte zu ziehen, ist nichts weiter als ein Spielzug der Todesfurcht-Propaganda, um die Seuchengefahr durch die Kriegsgefahr zu ersetzen. Merke: Durchregieren ohne Todesfurcht ist kaum möglich.

Ukraine (2): Wenn man sich erinnert, dass die Familie Biden bis vor Kurzem noch in die Kabalen des korrupten Landes insofern involviert war, dass sie sich die Taschen füllen ließ, macht die Vorstellung keine Mühe, dass auch heutzutage ein familiäres Interesse die politischen Entscheidungen im Weißen Haus beeinflusst.

Unfreiwillige Komik, dessen bin ich überzeugt, ist nicht zu übertreffen. Das Publikum der US-amerikanischen Darstellerin Heather McDonald konnte sich vor Lachen nicht einkriegen, als diese, nachdem sie umständlich alle ihre Impfungen und die allerjüngste Buhsterung auf der Bühne aufgezählt hatte, umkippte und liegenblieb. Es dauerte eine Weile, bis den Leuten schwante, dass der Abschluss der Darbietung nicht auf ihrem Fahrplan stand. Sowas kann man sich nicht ausdenken, den bei der Veranstaltung erlittenen Schädelbruch hätte ich ihr nicht gewünscht – trotz alledem.

11. Februar 2022

Eine Frau, die sich von mir gemustert wähnt, macht eine die Betrachtung hindernde Geste und wendet sich weg. Ich vermute, sie versucht instinktiv, diejenigen Partien, die sie an sich selbst für wenig gelungen erachtet, dem Blick des Mannes zu entziehen.

Ansehen (2): Kaum habe ich mit einem gewissen Entdeckerstolz diese grundlegende Erkenntnis notiert, läuft eine südeuropäische Schwester der soeben betrachteten Schönen durch mein Blickfeld. Sie bemerkt mein Interesse und macht eine Körperdrehung, die mein Bemühen honoriert.

Ansehen (3): Mein frühkindliches Interesse, mich über Frauen zu informieren, ist durch die Bibel in eine falsche Richtung gelenkt worden: Adam erkannte sein Weib, und sie ward schwanger. Daran wurde ich jüngst bei einer Aufführung von Shakespeares Maß für Maß erinnert, wo die Wendung des Erkennens einer Frau in der Übersetzung von Schlegel mehrfach gebraucht wird.

Ansehen (4): Was mir als Kind Zweifel bescherte, war vor allem, warum Adam seine Eva denn nicht erkennen sollte, wo sie doch die einzige Frau weit und breit war. Gottlob behielt ich diese Zweifel für mich, zumal ich an Sonntagen bereits mehrfach durch dumme Fragen aufgefallen war.

Eine Rückfrage zu einem Gesprächsgegenstand, den man nicht verstanden hat, führt nur selten zu einer erhellenden Antwort. Zuweilen macht der Sprecher vielmehr den Eindruck, dass er selbst nicht verstanden hat, worüber er redet. Zu den Sternstunden der Konversation gehört es, wenn beide Seiten, dies im stillen Einvernehmen bemerkend, in ein befreiendes Gelächter ausbrechen.

10. Februar 2020

Das Gespräch mit dem philosophisch geschulten Kopf verläuft unerfreulich. Erste Phase (leicht vorgebeugt): Wissendes Lächeln. Zweite Phase (knappes Hineinreden in die Entwicklung eines Gedankens): Das Argument ist aus dem Idealismus oder einem anderen Ismus längst bekannt. Dritte Phase (auf Rückfrage nach dem Ismus): Lies einfach mal Hegel in seinen späten Werken. Ergebnis: Du wendest dich abrupt einem anderen Gesprächspartner zu und giltst fortan als ungehobelt.

Annalena macht Wintersport. Die Alternativen mokieren sich, dass sie nach nicht einmal zwei Monaten im Amt Urlaub nimmt. Ich hingegen kann das, falls es stimmt, nur loben, denn in der Zeit kann sie kaum viel Unheil anrichten. Allein mir fehlt der Glaube, bis ich sie Spezialslalomskipiste habe aussprechen hören.

Annalena (2): Setzte angeblich in der Ukraine einen Helm auf und zog die Schutzweste über anstatt unter. Die einzigen Scharfschützen auf der Schneefläche weit und breit waren die Profis des foto shooting. Sie wurde immer wieder getroffen. Der Weste sei Dank.

Annalena (3): Jetzt holt sie die Vorsteherin von Grünfried (Greenpeace) ins AA. Als Staatssekretär und Beamte auf Lebenszeit. Doch die muss erst mal Deutsche werden. Diese ärgerliche Verzögerung verdankt die treue Kampagnenschwester den amerikanischen Landsleuten, denn die änderten als Besatzungsmacht 1945 das deutsche Beamtenrecht, in dem es bis dahin hieß, dass der Betreffende mit der Ernennung zum Lebenszeitbeamten Deutscher werde. Davon hatte 1932 der spätere Führer Gebrauch gemacht, den die Regierung von Braunschweig zum Regierungsrat ernannte. Die waren noch bescheiden, die damaligen Nazis.

Rassismus to go: Wer behauptet, dass diese chinesische Goldmedaillengewinnerin gar nicht wie eine Chinesin aussieht, und zu allem Überfluss hinzufügt, schließlich sei sie in den USA geboren, der ist wahrlich ein Rassist oder so, denn er blendet aus, dass es im Lande der jetzt Empörten selbst Usus ist, alles, was brauchbar erscheint, einzugemeinden.

Rassismus (2): Immerhin hat die veröffentlichte Empörung dazu beigetragen, dass ich mitgekriegt habe, irgendwo in China finden aktuell olympische Winterspiele statt.

Chinesin (2): Wenn das Bild auch Zweifel weckt, dass es sich hier um eine waschechte Chinesin handelt, so stellt es auf den ersten Blick klar: Es handelt sich nicht um einen umfrisierten Mann.


9. Februar 2022

Lange bevor das Propagandageschrei von Multikulti Allgemeingut wurde, wusste ich, dass das, was angeblich schö-hön war, nicht stimmte. Meine unerbittliche Lehrmeisterin war die Gemeinschaftsküche im Studentenheim. Anfangs dachte ich, es sähe nur in meiner so aus, doch Ausweichversuche zeigten nur zu bald die Vergeblichkeit meiner Bestrebungen und die Allgemeingültigkeit des Verdachts.

Pendel: Im 19. Jahrhundert wanderten ungezählte Polen als Bergleute ins Ruhrgebiet ein, jetzt sind die Zechen zu, und wir beziehen den Großteil der benötigten Kohle aus Russland. Unsere heutige Obrigkeit befindet, dass wir derer nicht mehr bedürftig seien, dafür aber weiterer Zuwanderung, die hier... Ja, wozu eigentlich?

Obrigkeit (2) Kein Wort mehr über diese, nachdem ich Bernd Zellers berechtigte Mahnung von heute gelesen habe (Senioren-Akruetzel):


In Washington D.C. wird Bidens Vorschlag für die Besetzung des Vize-Chefs der FED präsentiert. Erwartungsgemäß eine Frau, wenn auch eine weiße. Sicherheitshalber wird hinzugefügt, dass ihr Schwerpunkt der Kampf gegen den Klimawandel sei. Mein Vorschlag hierfür wäre: einfach mit dem Verbrennen der Dollarmilliarden aufhören.

Briefe, unterzeichnet von ungezählten Medizinern aus Ostthüringen, trudeln bei mir ein, ohne dass ich der Adressat bin. Sie haben den sträflichen Unsinn der Impfpflicht im Allgemeinen und des medizinischen Personals im Besonderen zum Gegenstand. Erstaunlich muten der moderate Ton und die auf Fakten gestützten Argumente an. Noch erstaunlicher ist die Vielzahl der Klarnamen der Unterstützer dieses Protestes. Angesichts der angedrohten Repressalien eine unmissverständliche Form, Gesicht zu zeigen, wie es sonst immer so großmäulig dort heißt, wo es nichts zu verlieren gibt.

Proteste (2): Karsten Schneider, der für mich zuständige Bundesbeauftragte für Ostzonesien, will Runde Tische einrichten. Ein sehr guter Vorschlag, denn auch bei der Vorgängervariante 1989 hatte die Obrigkeit geglaubt, dass die Leute auf diese Art und Weise Dampf ablassen würden, ohne dass das Regime ernsthaft Schaden nehme.

Der Postbote bringt das Rezensionsexemplar eines ziegelsteindicken Buches (Robert Kennedy: Das wahre Gesicht des Dr. Fauci). Lese sogleich die ersten 30 Seiten mit der Einleitung, die alles das auffächert, was man in den letzten 24 Monaten zu Corona als sogenannte Verschwörungs-Theorie aufgetischt bekommen hat. Von den Aktionen der Pharma-Industrie über falsche Zahlen, abstruse Medizin-Experimente bis zur mutwilligen Manipulation der Öffentlichkeit mit einem bösen Geist im Hintergrund namens Anthony Fauci, dem amerikanischen Wieler-Drosten-Lauterbach. Wenn das alles im Buch belegt ist, muss man wohl einige bisherige Annahmen korrigieren – oder auch nicht.

8. Februar 2022

In Ottawa spitzt sich die Konfrontation zu. Die Polizei beschlagnahmt die Spritvorräte der Protestler. Man setzt darauf, dass sie aufgeben, um nicht zu erfrieren. Jetzt riecht es deutlich nach Gewalt (während ich diese Zeilen schreibe, ist es in Ottawa noch der Abend des 7.2.).

Mr. Zuckerberg hat etwas an Gewicht verloren – börslich betrachtet. Lese, dass sich am letzten Donnerstag durch Sturz der Aktie um 25 Prozent 254 Milliarden US-Dollar in Luft aufgelöst haben. Börsenspezialisten analysieren noch. Nehme an, dass diese nicht zu den Lesern von Prabels Blog gehören, denn da stand bereits vor Wochen zu lesen, dass die Betriebsaufnahme des Medienkonzerns von Trump den Genossen von Facebook & Co schwer zu schaffen machen wird.

Zuckerberg (2): Niemand zwang den bis dato Monopolisten, im Januar 2021 seine größte Zugnummer, Donald Trump, von seiner Plattform zu werfen, Impfgegner zu eliminieren, Krieg gegen Normalbürger zu führen und Rassismus gegen Weiße zu schüren.

Zuckerberg (3): Während die woke Welt sich Sorgen macht, was es bei der Familie Z. jetzt zum Abendbrot gibt, hat der Chef ein neues Schlachtfeld eröffnet. Seit gestern will er gegen die Datenschutzgesetzgebung der Europäischen Union vorgehen. Mir war nicht bekannt, dass er die bislang der Beachtung für wert befunden hätte, auch war ich bei den Treffs zwischen ihm und Mrs. Mörkl nicht dabei.

7. Februar 2022

Vorgestern erst machte mich ein ehemaliger Kollege aus dem Bundesinnenministerium auf seine neue Chefin aufmerksam, weil die für eine verfassungswidrige Vereinigung tätig ist oder war. Heute ist sie aus dem Netz verschwunden. So wird Vergangenes korrigiert.

BMI (2): Was soll man davon halten, wenn sich jemand, der deutlich nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde, als Verfolgter des Naziregimes bezeichnet? Das Klinische Wörterbuch von Pschyrembel weiß folgende Antwort: Verfolgungswahn = häufigste Form von Wahn, mit der Überzeugung verfolgt zu werden. Wahnidee, inhaltliche Denkstörung, im Sinne der eigenen Überzeugung einer Lebenswirklichkeit, die im Gegensatz zur allgemein akzeptierten Realität steht und aufgrund subjektiver Gewissheit unkorrigierbar ist.

BMI (3) Nicht zu vergessen, wie Bernd Zeller in der heutigen Zellerzeitung der Sache auf den Grund gegangen ist (endlich mal eine positive Nachricht):

BMI (4): Damit es nicht heißt, ich hätte Freude an unvorteilhaften Bildern, hier ein Schnappschuss, auf dem sich die Blondine selbst schön findet (habe allerdings keine Informationen darüber, was die von ihr Gehätschelten dazu sagen):


Über den Atlantik (hat ein paar Tage gedauert):


Pünktlich zum Abklingen der Corona-Hysterie wird in Holland eine neue höchst ansteckende Variante des Aids-Virus HIV entdeckt. Also: Maßnahmen müssen bleiben. Werden ergänzt durch Präservativpflicht für Säuglinge. Außerdem wird der nächste Pfizer-Buhster fällig. Von dem ist bekannt, dass er bereits gegen Omi Kron nicht half, deswegen ist er gegen die HIV-Variante das Mittel der Wahl. Also rein damit.

6. Februar 2022

Eine Schwalbe, sagt der Volksmund, macht noch keinen Frühling. Dennoch will ich nicht verschweigen, dass ich zwei von ihnen sah, die den untergegangenen Rechtsstaat letzte Woche überflogen haben.

Schwalbe (2): In Osnabrück hob das Verwaltungsgericht die Entscheidung des RKI, den Genesenen-Status auf 3 Monate zu verkürzen, wegen rechtsgrundlagenloser Willkür auf. Zudem besitze diese Bundesoberbehörde keine Rechtssetzungsbefugnis. Das war bis vor zwei Jahren, verfassungsrechtlich betrachtet, eine platte Selbstverständlichkeit, jetzt ist es eine Sensation.

Schwalbe (3): In Deutsch-Südwest sprach das Amtsgericht die Angeklagte nach fünfstündiger Verhandlung vom Vorwurf frei, ohne Grund keine Maske getragen zu haben. Der eigentlich Skandal bleibt das Verfahren selbst: (a) Hausdurchsuchung beim verordnenden Arzt: Was suchte man, und wie lautete eigentlich der Strafvorwurf? Offenbar interessiert das heutzutage niemanden mehr. (b) Mehrfache Durchsuchung der Prozessbeteiligten und Abriegelung des Gerichtsgebäudes durch die Polizei: Wer oder was drohte denn da? Die Pornographie der nackten Wahrheit? (c) Bestellung eines medizinischen Sachverständigen, dem als Pathologen die Materie offensichtlich unbekannt war: Der verordnende Arzt war auf Wunsch der Verteidigung  und zum Ärger von Gericht und Staatsanwaltschaft angereist und musste wohl oder übel als anwesender Zeuge vernommen werden. Dieser legte nicht nur dar, was medizinisch zu bemerken war, sondern zudem im Detail warum das für 800 € eingeholte Gutachten ein Fake war, worauf der während der Vernehmung anwesende Gutachter sich hernach darauf beschränkte, das Schriftliche stotternd mündlich zu wiederholen, so dass der genervte Staatsanwalt selbst den Freispruch beantragte.

5. Februar 2022

Ottawa: Das sieht nicht danach aus, als würden dort Leute gegen die LKW-Sperren protestieren.

Ottawa (2): Ein Abschleppunternehmer weigert sich, der Obrigkeit zu Hilfe zu eilen. Sein Argument: Er könne nicht, weil seine Fahrer ungeimpft seien. Ein anderer lässt seine Fahrzeuge anrücken, die nach dem Passieren der Polizeisperre stehen bleiben und von ihren Fahrern verlassen werden.

Ottawa (3): Die Kontroverse spitzt sich auf die Frage zu, wer wen braucht. Die Regierung kann ohne eine funktionierende Versorgung durch LKW nichts machen. Umgekehrt gilt dieser Satz nicht.

Ottawa (4): Das Ungleichverhältnis bei der Abhängigkeit sagt noch nichts darüber aus, wie die Sache ausgeht. Wenn die Kontroverse in die Gewaltphase eintritt, siegen im Zweifel die stärkeren Waffen. Die Armee-Führung hat vorsorglich mitgeteilt, dass sie keine einschlägige Planung verfolge. Das mag ein erster Fingerzeig sein.

Ottawa (5): Protestierer und zahlreiche Sympathisanten haben sich der nationalen Symbolik bemächtigt. Dem hat die woke canadische Regierung nichts entgegenzusetzen. Regenbogenfahnen habe ich nicht entdeckt. Antifa-Symbolik auch nicht. Hier dürfte nackte Angst der Ratgeber der Abstinenz sein.

4. Februar 2022

Wenn eine Blondine leicht fortgeschrittenen Alters an die Willigen appelliert, gar von einer Koalition der Aufnahmebereiten öffentlich träumt, wie jetzt die Frau, die dem Bundesinnenministerium vorgesetzt wurde, so könnte dies leicht von einem bestimmten Klientel missverstanden werden.

Blondine (2): Falls dieselbe mit einer Organisation namens VVN kooperierte, sollte sie zumindest gesagt bekommen, dass das eine Vereinigung ist, die ein Amtsvorgänger von ihr dereinst als verfassungsfeindlich verboten hat.

Deutschland im Jahr 3 von Corona: Ein Freund (65) aus dem Bundesgrenzschutz seligen Angedenkens stirbt vier Tage nach dem Buhster. Der Notarzt erscheint und stellt nach flüchtigem Blick auf den am Boden liegenden Verstorbenen eine unklare Todesursache fest, dann kommt auf seinen Anruf hin die Polizei, die den Leichnam beschlagnahmt.

Die Briefe Schopenhauers an den Verleger Brockhaus sind ein vortrefflicher Beleg für Größenwahn. „Mein Werk ist ein neues philosophisches System: aber neu im ganzen Sinne des Wortes: nicht neue Darstellung des schon Vorhandenen: sondern eine im höchsten Grade zusammenhängende Gedankenreihe, die noch nie in irgend eines Menschen Kopf gekommen. Das Buch wird... meiner festen Überzeugung nach eines von denen sein, welches nachher die Quelle und der Anlass von hundert anderen werden.“

Schopenhauer (2): „Nur wer ächte eigene Gedanken hat, hat ächten Stil.“ Ächt. Immerhin: Neben sich selbst lässt er noch Kant gelten. Vergleicht man beide, fällt – milde formuliert – als erstes die Schrulligkeit auf. Doch während bei Kant die Verstiegenheit dominiert, sticht bei Schopenhauer die abgrundtiefe Freudlosigkeit ins Auge.

Schopenhauer (3): Was blieb vom Manne, der postulierte, dass der Mensch geboren werde, um zu sterben? Die Welt als Wille und Vorstellung. Es ist nicht das Buch, das kaum einer las, geschweige denn je verstand, sondern der Titel als Schlagwort, was ihn überlebt hat. Immerhin.

Schopenhauer (4): Die gleichnamige Straße in Schilda ist nicht nach dem Philosophen, sondern nach dessen Mutter Johanna, einer seinerzeit bekannten und materiell erfolgreichen Roman-Autorin benannt. Ihr Erfolg ermöglichte dem Sohn den Müßiggang.

Russia today in Deutschland zu verbieten, ist eine Maßnahme von Leuten, die Widerspruch zu ignorieren gewohnt sind. Nun bemerken sie zu ihrem Ärger, dass ihr Handeln mit der Schließung der Deutschen Welle in Moskau erste massive Folgen hat. Da sie zum Lernen in ihrem Leben nie gekommen sind, pöbeln sie wie gewohnt weiter, was neuerliche Folgen, die sie nicht beherrschen können, nach sich ziehen wird.

Ignoranten (2): Nachdem die Gesinnungsgenossinnen ihre Steilvorlage nach Moskau auf den Weg gebracht haben, stelle ich mir vor, wie jetzt die buntgrelle Roth und die pummelige Annalena darüber grübeln, den bösen Russen den Gashahn abzudrehen.

3. Februar 2022

Auch Kalauer haben ein Recht auf Hejmat. Oder: die neue Rechte auf dem Vormarsch: Sie verhielt sich solid arisch. Dieser Bayer ist zum Exempl arisch. Der englische Stachel ist barb arisch. Des Führers speiste veget arisch. Er fand das Grünzeugs als kul in arisch.

Realsatire: Dieser Herr teilte soeben mit, dass das polnische Verfassungsgericht nicht den eigenen Maßstäben entspreche und deshalb abzulehnen sei.

Verfassungsgericht (2): Man erinnert sich. Während in Polen geurteilt wurde, dass die eigene Verfassung dem Macht-hoch-die-Tür der EU vorgehe, hatte der abgebildete leptosome Herr für Recht befunden, dass der Indiojunge aus Peru (vermutlich der aus dem Lied von Katja Epstein) so leben soll wie du, weswegen der deutsche Bundestag das Weltklima endlich ändern müsse.

Verfassungsgericht (3): Der fett gewordene Blech-Adler im Hintergrund hängt tatsächlich an der Wand des Sitzungssaals. Symbolischer geht‘s kaum.

Wenn George Soros der Welt (auch der gleichnamigen Zeitung von vorgestern) mitteilt, was der chinesische Führer Xi für ein mieser Kerl sei, weil er die offenen Gesellschaften bedrohe, so denkt man unwillkürlich an die gleichnamige Stiftung des selben Herrn (Open Society Foundations) und fragt sich, ob’s mit dem Geschäftsmodell der Menschenrechte Schwierigkeiten in China gab. Wurde Geld in den Sand gesetzt? Oder handelt es sich lediglich um wohlfeiles Konkurrenten-Blabla, weil Finanzkönig Black Rock sich mit dem Chinesen Arm in Arm im Schwab-Davos gezeigt hat – wenn auch nur digital.

2. Februar 2022

Es ist das Privileg der anonymen Maulhelden, genau zu wissen, was einer, der seinen Mut zusammennimmt und mit offenem Visier vor die Masse tritt, hätte sagen müssen. Der Adressat solcher Pöbeleien tut gut daran zu schweigen, denn jede Rechtfertigung ins Leere hinein gleicht bestenfalls dem Schattenboxen mit einem Gegner der Zwergenklasse.

Nachdem ihr Finanzier Bill Gates die Pandemie ausklingen lassen will, hat nun auch sein Mündel, die Johns Hopkins University zu Boston, die Kehrtwende vollzogen. Man erinnert sich an jene gesundheitspolitische Mega-Kaderschmiede, die im Oktober 2019 im Vorgriff auf die reale Seuche den Event 201 stattfinden ließ, wo den Weltenlenkern nahegelegt wurde, die Leute wegzusperren, um nunmehr per Metastudie den scheinbaren Beleg zu erbringen, dass solche Maßnahmen keine der erwünschten Wirkungen zeitigen, dafür aber im breiten Ausmaß Schäden anderer Art erzeugen würden.

Wirkungen (2): Selbst die Bundesregierung denkt nun angeblich darüber nach, die Wirksamkeit der Maßnahmen durch Experten begutachten zu lassen. Da kann man nur sagen: Lassen Sie sich Zeit, denn sowas will sorgsam erwogen sein. Auch wäre zu empfehlen, sich der beiden Maoisten zu bedienen, die bereits im März 2020 bei der Formulierung der Panik-Strategie zur Implementierung des Lockdowns dem Bundesinnenministerium so hilfreich zugearbeitet haben.

1. Februar 2022

Merkwürdiger Szenenwechsel: Nach dem Pfusch-Wahl in den USA, die das skandalöse Abräumen von Trump bewirkt hatte, stellte ich an mir selbst ein Verblassen des Interesses an den Kabalen der atlantischen Vormacht fest. Jetzt sind die vermeintlichen Mehrheitler, also die Partei, die sich ohne Grund die Demokraten nennt, im Senat trotz der äußerst knappen Mehrheit, die sie dort pro forma haben, bei dem Versuch gescheitert, die Kompetenz, den Präsidenten zu wählen, auf die Bundesebene zu verlagern. Was dort wie bei uns mit dem populistischen Hinweis begleitet wird, dass die Wähler, wenn man sie summiert, oft einen anderes Ergebnis erzeugen würden als das tatsächliche Wahlmänner-Wahlergebnis. Die amerikanische Verfassung jedoch sieht das anders: Der US-Präsident ist kein Repräsentant des Volkes, sondern der Mitgliedsstaaten der Union. Diese bestimmen, wer Präsident wird. Dabei bleibt es also – vorerst.

Darauf musste erst ma kommen: „Um sicherzustellen, dass das Versammlungsverbot eingehalten wird,wird die Anwendung unmittellbaren Zwangs, also die Einwirkung auf Personen durch einfache körperliche Gewalt, Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffengebrauch angedroht“ bedeutet nicht die Androhung von Schusswaffengebrauch, so die Stadtregierung von Ostfildern/Maoland Baden-Württemberg gestern in einer empörten Stellungnahme. Es handele sich lediglich um eine Klarstellung der Rechtslage. Und die sei nun mal so, wie sie sei. Okayokay, jetzt begreife ich und entschuldige mich für meine Behauptung, die Stadt Ostfildern habe Schusswaffengebrauch gegen unliebsame Spaziergänger angedroht. Wie komme ich nur auf sowas?

Klarstellung der Rechtslage (2): Im Jahre des Heils 1991 erbte ich im BMI kraft Parteibeschlusses der damals regierenden CDU einen baden-württembergischen Juristen, der von seiner Landesregierung abgeschoben wurde, nachdem es ihm gelungen war, das Recht, so wie er es sah, auf den größten Nudelhersteller des Landes dahingehend anzuwenden, dass er dessen Produkte mit Hilfe einer Warnmeldung für gesundheitsschädlich deklarierte. Merke: Nicht jeder Rechtssatz ist unmittelbar anzuwenden. Zuweilen lohnt es, den Satz zuvor und den danach auch zur Kenntnis genommen zu haben.

Klarstellung der Rechtslage (3): Mein Versuch, den Nudeljuristen wieder loszuwerden, scheiterte kläglich. Ich hatte nicht erkannt, dass der grundgesetzlich verbriefte Rechtssatz der Eignung und Leistung bei öffentlichen Ämtern in der Rechtswirklichkeit keine Geltung mehr hatte, und derjenige, der sich auf ihn berief, als Störenfried wahrgenommen wurde.

Schwab-Zögling Justin Trudeau, in Ottawa abgetaucht, pos. getestet, er fühle sich, sagt er, gut (I feel fine) [Snapshot aus seiner Videobotschaft vom 31.1.2022].

Ottawa (2): Noch stehen die LKW in großer Zahl herum. Sie dort wegzuschaffen, dürfte auf Schwierigkeiten stoßen. In Schilda hingegen standen gestern Abend keine LKW, sondern nur 14 Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei auf dem Platz der Demokratie im absoluten Halteverbot, was zweifellos dem Klimaschutz dient, denn diese Fahrzeuge verfügen über eine leistungsfähige Standheizung.

In China beginnt das Jahr des Tigers: 

In Kamenz/Sachsen spricht der Oberbürgermeister Roland Dantz aus der Tür des Rathauses, zu den Montagsdemonstranten: „Bleiben Sie dran, die Sachen erledigen sich nicht von selbst.“ https://www.youtube.com/watch?v=uKB3dOsPUuk

Dantz (2): Schreibe ihm: Lieber Roland Dantz, starker Auftritt. Bleiben Sie dran, die Sachen wollen erledigt werden.

31. Januar 2022

Die Lage in Canada ist undurchsichtig mit Ausnahme des Umstands, dass es dort bitterkalt ist. Das Land wird seit Jahrzehnten von Jetset-Linken beherrscht, Trudeau, Vater und Sohn. Der Sohn, Ministerpräsident in Ottawa, musste jetzt, wie es ganz niedlich heißt, evakuiert werden. Wegen ein paar Dutzend LKW-Fahrern, wie es in deutschen, der Wahrheit verpflichteten Medien heißt, muss er sich an einem geheimgehaltenen Ort verstecken? Soso, musste er das.

Canada (2): Die Kurzfilme von dort zeigen, dass dort eine Art Volksfest bei unter 20 Grad stattfindet. Sieht so die Revolution in einem menschenleeren Land aus? Friedlich-freundliches Canada, ick kenne dir nich wieda.

Österreich: Der dortige Verfassungsgerichtshof hat einen Fragenkatalog unter knapper Fristsetzung an die Bundesregierung gesandt, der in großer Detailierung dazu auffordert, die Tatsachen zu benennen, aus denen sich Geeignetheit und Erforderlichkeit der Impfpflicht ergibt. Doch was, wenn das, wie vorherzusehen ist, nicht gelingt? Werden Pfizer und Co angesichts des für sicher geglaubten totalen Teilsieges so etwas zulassen?

Deutschland: Hat einen neuen Ostbeauftragten. Es ist Carsten Schneider, der zum üppigen Abgeordneten-Salair mit einem zusätzlichen Staatssekretärsgehalt nebst Dienstwagenflotte und Lufttaxi belehnt wurde. Ich sehe den damals jungen Mann im Erfurter Gasthaus Zumnorde 1998 noch neben mir sitzen, als er, soeben völlig überraschend, in den Bundestag gewählt worden war, und höre ihn erklären, dass das bestenfalls für vier Jahre sei, denn er müsse erst mal an seine Berufsausbildung (Banklehre) denken. Ich war der einzige am Tisch, der lachen musste.

30. Januar 2022

Na endlich: Ein Staatsrechtslehrer an der Universität Leipzig wurde in der vergangenen Woche vom Dienst suspendiert, weil er Studenten über die Geltung der Grundrechte unterrichtete und dies anhand der Unvereinbarkeit der Maßnahmen mit den einzelnen Grundrechten und den allgemeinen Prinzipien des Rechtsstaats (Normenhierarchie, Geeignetheit und Erforderlichkeit) erläuterte. Früher erzählte man sich den Juristenwitz, dass ein Federstrich des Gesetzgebers ganze Bibliotheken zu Makulatur mache, heute sind es Verfügungen des obrigkeitlichen Maßnahmenstaats.

Na endlich (2): Die Stadt Ostfildern/Baden-Württemberg droht Spaziergängern mit Hilfe einer Allgemeinverfügung den Schusswaffengebracht an. Klarer lässt sich ein Staatsstreich gegen den Rechtsstaat kaum formulieren. Jetzt fehlt nur noch der Vollzug.

29. Januar 2022

Der Grünenvorsitzer und Wirtschaftsminister warnt vor dramatischem Fachkräftemangel. Da kann man nur sagen, der Mann weiß wovon der redet. Schließlich hat er die Liste der Spitzen-Fachkräfte kürzlich mitbestimmt.

Fachkräfte (2): Wenn Können schon an der Spitze nichts gilt, darf der Rest auch nicht qualifiziert sein.

Fachkräfte (3): Der Vorsteher des Krankenhauses von Schilda – das ist der Ort, wo die Zahl der geimpften Corona-Patienten nicht genannt werden darf – erklärt, dass er den Betrieb im März einstellen müsse, weil rund ein Drittel seines Personals nicht geimpft sei und auch nicht vorhabe, diesem Missstand abzuhelfen.

Fachkräfte (4): In demselben Krankenhaus verweigerten gestern die Eingangswachen einem von weit angereisten und sogleich getesteten Manne den Zutritt zum Zimmer seiner sterbenden Mutter, weil bereits seine Schwester dort, wie man formulierte, aufhältig sei. Man kann ohne weiteres unterstellen, dass das Eingangspersonal nicht ohne Anweisung der Klinikleitung gehandelt hat. Wenn man’s recht bedenkt, wäre die Schließung der Einrichtung tatsächlich eine Lösung, die erwägenswert wäre.

Bei Ulrich Schödlbauer gelesen, dass das Gewöhnen an die Maske zu gegebener Zeit zu derartiger Gewöhnung führen müsse, dass das nackte Gesicht per se als hässlich wahrgenommen werde.

Nacktsein (2): Wer wie ich aus dem letzten Jahrhundert stammt, in welchem die Nacktheit, zumal die öffentliche, immer skurrilere Züge annahm, fragt sich, wann eigentlich der Zeitpunkt der Trendwende war und warum ich ihn verpasst habe.

28. Januar 2022

„Standardisierung der Denk- und Handlungsweise nimmt nationale oder geradezu kontinentale Ausmaße an“, schrieb Antonio Gramsci Anfang der 1930er Jahre in eines seiner Gefängnishefte. Was hätte der stillgelegte italienische Sozialist wohl gesagt, wenn ihm mitgeteilt worden wäre, dass 90 Jahre später in Glasbetonhinterzimmern der Europäischen Union der Krümmungsradius von Salatgurke und Banane normiert werden würde.

25. Januar 2022

Während man gestern wieder spazierenging, zeigten sich erste Risse im staatlichen Gebälk. Es ist in Erinnerung, dass in Bautzen die Obrigkeit vor Kurzem noch Knüppel zeigte, um ein Exempel in dem nicht mehr zu kontrollierenden sächsischen Missmut zu exekutieren. Davon war gestern nichts mehr übrig. Vielmehr ließ das Gesundheitsamt – immerhin eine staatliche und keine Kommunalbehörde – die versammelten Bürger wissen, dass man die gesetzlich verfügten Verbotsverfügungen gegenüber nichtgeimpftem Pflegepersonal nicht aussprechen werde, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht zu gefährden. Das ist offene Rebellion gegen die Weisheit das Gesetzgebers.

Bautzen (2): Die Stimmung auf der Straße war maskenlos gelassen, der Bürger zeigt selbstbewusst Gesicht, das Riesenaufgebot der Polizei reine Dekoration. Die einzigen Windelträger waren Bereitschaftspolizisten, aber auch von denen nicht alle.

Bautzen (3): Nicht jeder Polizist findet es einleuchtend, dass man ihm kürzlich die Einmal-Impfung mit Johnson & Johnson empfahl, die jetzt nichts mehr bedeuten soll. Merke: Bedenke, wenn du lügst, dass du ständig nachjustieren musst, bis nichts mehr zusammenpasst und sich Leute gegen dich wenden, deren Stütze du bedürftig bist.

24. Januar 2022

Wie nennt man das bloß, wenn ein Schuster nicht bei seinem Leisten bleibt? Fremdgehen? Das scheint irgendwie auf spezielleres Tun zugeschnitten. Nach dieser Vorrede: Soeben ist die Biographie des Dichters Joachim Werneburg erschienen, von mir mitverfasst. Sie möge gelesen werden.


Freitest müsste eigentlich das Substantiv zu freigetestet sein, doch das führt in die Irre, denn freigetestet ist ein Bürger – egal, ob er für den Corona-Test bezahlt hat oder nicht – wenn er nach Einreise aus dem Ausland in Quarantäne gesteckt wurde, obwohl er gesund ist und nachweisen kann, dass er sich nach siebentägigem Hiersein immer noch nicht infiziert hat. Hielt den Begriff freigetestet erst für einen dieser unfreiwilligen Behördenscherze auf lokaler Ebene, doch nun sehe ich, dass er auch im Beschlussvorschlag des Bundeskanzlers für seine heutige Online-Sitzung mit den Ministerpräsidenten vorkommt – Sprachnot als Ausdrucksform unausgegorener Gedanken.

23. Januar 2022

Habe mich dabei erwischt: Dachte erst, nee, das ignorierst du, dann fand ich es so bemerkenswert blöd, dass ich die Idiotie als solche fixieren möchte. Diese ist der Umstand, dass sich die alternativen Medien landauf landab ereifern: a) Merz ist CDU-Vorsitzer geworden, b) lädt Merkel zum Essen ein und c) die sagt ab. Jungs, habt ihr sonst nix zu berichten? Wie gesagt, die Meldungen sind die Idiotie, denn alle drei Tatsachen bedeuten absolut nichts und haben auch keine Bedeutung – weder einzeln noch kumulativ.


Falls es stimmt, dass das Abgebildete zum Inhalt des Imstoffs Corminaty von Pfizer gehört, wird die nächste Verschwörungstheorie (Einbau von Chips in den menschlichen Organismus) Realität.

Chips (2): Es handele sich, so der Wissenschaftler der Uni Sevilla um ein sich selbst organisierendes Graphen, zu dessen gewollten Eigenschaften die Verstärkung elektromagnetischer Wellen gehöre.

Chips (3): Falls das stimmt, was der Spanier unter dem Mikroskop beobachtet und isoliert haben will, ergeben sich Erklärungen für die jetzige Seuchenbekämpfungs-Praxis, die mit den bisherigen konventionellen Annahmen nichts mehr zu tun haben.

22. Januar 2022

Die amerikanische Firma Edelman Trust als einen der üblichen Werbeheinis zu bezeichnen, greift zu kurz – jedenfalls, wenn wenn der Maßstab die schiere Größe und die noble Mandantschaft ist. Jetzt hat Edelman seinen periodischen Bericht über die rasch sinkende Glaubwürdigkeit von Medien und Politik, besser gesagt: von deren Heroen, herausgebracht. Besonders schlecht schneiden die Demokratien ab. An dem Bericht interessiert weniger, ob die Zahlen stimmen als der Grund für diese Aussagen.

Edelman (2): Falls es stimmt, dass Edelman einer der Postillione am Global-Karren des Klaus Schwab ist, fallen mir Erklärungen für die Berichterstattung und deren Verbreitung ein: a) Nationale Institutionen sind überlebt, eine Weltregierung muss her. b) An die eigene Adresse: Eure Botschaften sind noch nicht raffiniert genug, das Publikum durchschaut euch.

Edelman (3): Geht mir durch den Kopf, dass die Firma im Oktober 2019 am Event 201 teilnahm, jener Übung, in der die selbsternannten Weltlenker das Handling einer Pandemie simulierten. In Erinnerung blieb mir das Postulat, dass abweichende Meinungen in der Bevölkerung durch Informationskaskaden vertrauenswürdiger Medien zu unterdrücken seien. Wenn das nicht helfe, müssten die Abweichler technisch abgeschaltet werden.

Die Stadt Dresden verbietet Versammlungen des maßnahmekritischen Klientels. Das ist weniger erstaunlich als die Wortschöpfung selbst: maßnahmekritisches Klientel. Das ist das neue Synonym für Bürger, die den Verstand noch nicht gebuhstert bekommen haben.

Maßnahmekritisches Klientel (2): Man sage nicht, Beamte seien nicht originell. Ich erinnere nur an Postwertzeichen (vulgo: Briefmarke), Fahrtausweis (vulgo: Fahrkarte), CO2-Abgabe (vulgo: Luftsteuer), Demokratieabgabe (vulgo: Zwangsgebühr). Von den neuen Seuchenvokabeln will ich gar nicht erst anfangen.

20. Januar 2022

Staatsfeind: Bin ich ein solcher, weil ich das nun Folgende (gefunden bei Egon W. Kreutzer) als mutwilligen Angriff auf den Bürger geißele?

Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung

(SchAusnahmVuaÄndV k.a.Abk.)

V. v. 14.01.2022 BAnz AT 14.01.2022 V1; Geltung ab 15.01.2022

Eingangsformel

Die Bundesregierung verordnet auf Grund

des § 28c des Infektionsschutzgesetzes, der zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3b des Gesetzes vom 22. November 2021 (BGBl. I S. 4906) geändert worden ist, unter Berücksichtigung des Beschlusses des Bundestages vom 13. Januar 2022

und

des § 36 Absatz 8 Satz 1 bis 4, Absatz 10 Satz 1 Nummer 1, 1a, 2 Buchstabe a, b, c, d, g und i, Nummer 3 und Absatz 12 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes, dessen Absatz 8 Satz 1 durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa des Gesetzes vom 29. März 2021 (BGBl. I S. 370) neu gefasst, dessen Absatz 8 Satz 2 durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb des Gesetzes vom 29. März 2021 (BGBl. I S. 370) geändert, dessen Absatz 8 Satz 3 durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe cc des Gesetzes vom 29. März 2021 (BGBl. I S. 370) eingefügt, dessen Absatz 8 Satz 4 durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe dd des Gesetzes vom 29. März 2021 (BGBl. I S. 370) geändert, dessen Absatz 10 Satz 1 zuletzt durch Artikel 12 Nummer 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa des Gesetzes vom 10. September 2021 (BGBl. I S. 4147) geändert und dessen Absatz 12 Satz 2 durch Artikel 9 des Gesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2947) neu gefasst worden ist:

Nur mal so zum Mitdenken: Niemand weiß, was das bedeutet, was dort geschrieben steht. Ich ahne indessen, dass es sich hier um geltendes Recht handeln soll, was mich selbst und alle meine Leser (und nicht nur die) zum Handeln oder Unterlassen verpflichtet – schließlich haben wir Corona. Ich weiß zudem, dass diejenigen, die sowas verbocken, Ministerialräte der Preisklasse B3 sind, denen es völlig gleichgültig ist, ob das jemand lesen kann.

Idioten sitzen nicht nur in Behörden. Um zu schildern, was ich unternommen habe, um den völlig unmotiviert in mein Auto hineinbrüllenden Verkehrsfunk dauerhaft zu unterdrücken, reicht der Platz dieser Webseite nicht aus.

Idioten (2): Am besten haben mir die Hinweise gefallen, ich möge das unterlassen, um nicht plötzlich auf ein Stauende aufzufahren. Tja.

19. Januar 2022

Neues aus Deutsch-Südwest: Wie veröffentlicht. so gelöscht. Facebook sei dank.

Im Internet kursiert #Ich bin ein Staatsfeind. Da kann man mal sehen, wozu der Verfassungsschutz in der Lage ist. Früher sahen Extremisten in ihm den Feind, jetzt sind es die Bürger. Fragt sich, ob ich auch ein Staatsfeind bin, weil ich über die folgende Zusendung gelacht habe?

Staatsfeind (2): Der Wunsch, den Rechtsstaat zu bewahren, führt also zur Kategorie Staatsfeind. Ich kann es immer noch nicht glauben. Früher hieß es mal: Dein Glaube hat dir geholfen. Doch das ist ein anderes Thema.

Staatsfeind (3): Oder wie wäre es mit Bernd Zeller (Senioren-Akruetzel Nr. XXVI vom Januar 2022):
Skrupellos: Die Vorstandsmitglieder der Grünen haben sich für 2020 Corona-Boni gewährt. Das bedeutet, ihre Handlungen nutzten die Krise zum Vorteil der eigenen Partei aus. Sowas, denkt man, könne sich keiner ausdenken, doch es stimmt, die sich selbst Begünstigenden hatten es sich ausgedacht. Doch was waren diese Vorteile? Das Vorantreiben der Auslöschung des gewerblichen Mittelstandes? Das Einwerben von Großspenden bei den anderen Profiteuren der Krise?

18. Januar 2022

Ein gewisser Guterres, portugiesischer Ex-MP, Sozialist und UNO-General, hat das Schwab’sche-Weltrettungs-Forum WEF zu einer neckischen Erklärung genutzt. Die USA, so der weltumspannende Herr, sei verpflichtet das angebliche Entwicklungsland China dabei zu unterstützen, dass dieses von seinen Vorhaben Abstand nehme, soviel Kohlekraftwerke zu bauen, wie die Welt bislang noch nicht gesehen hat. Der Grund: Trump war aus dem Pariser Klima-Schwindel ausgestiegen. Sein Amtsnachfolger hat das als eine seiner ersten Amtshandlungen rückgängig machen lassen. Da kann man nur sagen: Sowas kommt von sowas.

Анналена im Kreml. Da werden die Russen aber zittern, wenn sie Sergej Lawrow erklärt, wie man in Deutschland die Streitkräfte von den Ungeimpften säubert. Merke: Auch der Größtefeldherrallerzeiten war Impf-Fan.

17. Januar 2022

Die Kleinprozentigen aus dem Internet gefischt. Die Vokabel bezeichnet die Regierungs-Koalitionäre.

Bill Gates macht die Wende: Vor ziemlich genau zwei Jahren wollte er 8 Milliarden Menschen impfen lassen. Wozu hatte er sonst in die einschlägigen Geschäfte investiert. Jetzt ist ihm aufgefallen, dass die Stöffchen gegen Omi Kron nix helfen. Was also tun? Die Sache in eine sog. endemische Lage ausklingen lassen.

Gates (2): Ich nehme an, dass die Investition in den Impf-Fake sich ausgezahlt hat. Bleibt die Frage, in was wohl die immensen Gewinne zum Wohle der Menschheit investiert worden sind? Auf jeden Fall droht von solchem Wohl neues Unheil.


16. Januar 2022

Vor achtzig Jahren hatte die Regierungspresse auch bereits gute Ideen, wie der Bürger seinen Speiseplan zu gestalten habe.



15. Januar 2022

Im US-Bundesstaat Virginia haben die Bürger die Pandemie-Bekämpfung selbst in die Hand genommen, indem sie überraschend einen Republikner zum Gouverneur wählten. Der hob soeben die Impfpflicht für das Staatspersonal und die Maskenpflicht an Schulen auf.

Die Wirkung von Alkohol und Propaganda ist ähnlich. Die Leute fangen an zu lallen und sehen Dinge, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt.


14. Januar 2022

Ein mehrtägiger Sandsturm ist eine eindrucksvolle Sache. Er lässt im Freien freiwillig zur Maske greifen und sie in geschlossenen Räumen wieder abnehmen. Dort reinigt man dann Mund und Nase. Diese Erfahrung lehrt, dass die Maske vor dem staubfeinen Sand nur grob schützt. Und vor Viren?

Sandsturm (2): Was, so frage ist mich, tun die Afrikaner eigentlich gegen Feinstaub? Sie stimmen in der UNO dafür, dass wir nicht mehr Autofahren dürfen, damit, wenn in D der letzte Diesel verboten ist, die im Januar seit Menschengedenken stattfindenden Sandstürme aufhören.

Sandsturm (3): Man muss an die auf Kosten des deutschen Steuerzahlers aufgestellten Windräder sehr dicht herangehen, um die Rotoren erahnen zu können. Dann sieht man, dass sie stillstehen.

Sandsturm (4): Auch ohne Sand in der Luft bleibt das Fliegen eine heikle Angelegenheit.


11. Januar 2022

Die Haut zum Markte tragen: Dieser Spruch kann nur aus Gegenden stammen, wo die Sonne scheint und junge Damen am Caféhausstuhl vorbeiflanieren. Ich blicke mich um und sehe niemanden Zeitung lesen. Zuweilen müssen die Geschicke der Welt warten.

Markt (2): Die Lingua Franca ist ein amüsiertes Kauderwelsch, nur die Engländer sprechen Englisch. Sie können nicht nachvollziehen, was es da zu lachen gibt.

10. Januar 2022

Familie Kron hat Nachwuchs bekommen. Nach Omi Kron macht jetzt auch D. Kron Schlagzeilen. Das D. steht nicht für Doktor oder so, sondern für Delta.

8. Januar 2022

In den 12 Jahren ihrer Herrschaft haben die echten Nazis nichts Bemerkenswertes hingekriegt, außer Deutschland fundamental zu zerstören und den Ruf der Deutschen weltweit zu ruinieren. Nimmt man diesen Gedanken für einen Moment ernst, drängen sich Parallelen zum Hier und Jetzt auf. Es ist seit fast zwei Jahrzenten eine politische Clique an der Macht, die offen postuliert, Deutschland abschaffen zu wollen und der übrigen Welt vorschreiben zu dürfen, was gut für sie sein soll.

Nazis (2): Wenn diese Neuen Nazis ihre Gegner mit Inbrunst als Nazis bezeichnen, ist das einer der Scherze, die sich die Weltgeschichte zuweilen leistet.

Nazis (3): Wenn polnische Spitzenpolitiker, abgesehen von ihrer permanenten Deutschfeindlichkeit, offen äußern, sie hätten keine Lust, unter ein Viertes Reich gezwungen zu werden, kann man das nachvollziehen. Wenn sie gleichzeitig mit Russland Streit suchen, leuchtet das weniger ein, erinnert aber an Situationen aus den 1920er und 1930er Jahren.

6. Januar 2021

Der tägliche Rassismus macht offensichtlich Spaß:
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