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Frühjahr 2016:



Unterwegs zur Weltherrschaft
Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann

Unterwegs zur Weltherrschaft – der Titel des Buches bringt zum Ausdruck, daß es sich bei den besprochenen Ereignissen um grundlegende Voraussetzungen für das Hier und Heute handelt. Es geht um das Handeln ein und derselben Eliten, die die Verteilung von Geld und Macht seit über hundert Jahren unter sich ausmachen und hierbei ein sehr erfolgreiches und dynamisches Regime führen. Sie haben erkannt, daß die Begriffe Weltmacht und Weltherrschaft anstößig geworden und daher zu vermeiden sind. Deswegen haben sie weite Teile der Menschheit mit dem Synonym der Globalisierung betört. Global klingt irgendwie zwingend und wunderbar, doch es ist nur ein Kosewort für die Weltherrschaft
          Ein Heer von besoldeten Höflingen sorgt mit seinem Geplapper über die beste Welt von allen dafür, daß die Beherrschten sich mit dem gegenwärtigen Zustand als scheinbar unausweichlich („alternativlos“) abfinden. Ich bin, von Neugierde geplagt, der Frage nachgegangen, wie man heute organisiert, was morgen als feststehendeTatsache akzeptiert wird, obwohl alles auf Lügen beruht. Dieser Mechanismus, so habe ich zu meiner Verblüffung festgestellt, ist ziemlich alt, er erlebte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine ungeahnte Renaissance.
         Auf dem Weg zur Weltherrschaft trat einer anglo-amerikanischen Geld- und Machtelite gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein wuchtiger Gegner in den Weg, das neu gegründete Deutsche Reich. Dieser Gegner mußte vernichtet werden, denn er störte unter jedem nur denkbaren Aspekt. Aus dieser Erkenntnis entstand in wenigen Jahren die Tat.
        Dieses Buch schildert die zentralen politischen Aspekte der Auslösung des Ersten Weltkriegs sowie den Prozeß der Entscheidungsfindung bis zum Kriegsende. Es verwirft die These vom berühmt berüchtigten deutschen Griff nach der Weltmacht, denn hierbei handelt es sich um eine anglo-amerikanische Propaganda-Lüge, die in zwei Schritten – nach dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg – als Maßnahme der Sieger in Deutschland durchgesetzt wurde.
        Deren Ziel war es, eine Befassung mit den wahren Gründen der Kriegsvorbereitung, -auslösung und -führung zu verhindern.

So konnte erstens

ein Jahrhundert lang verschleiert werden, daß eine Clique in der britischen upper class den Ersten Weltkrieg 1914 vorsätzlich auslöste, und wie sie hierbei vorging. Durch mutwillige Falschdarstellungen wurden diese Personen geschützt und der Öffentlichkeit ihre Motive und ihre Tricks vorenthalten. Es blieb verborgen, daß die britischen Kriegsmacher bezüglich ihres Wunsch-Gegners Deutschland beträchtlichen Fehlvorstellungen unterlagen, so daß ihre Planung nicht aufging, einen maximal drei Monate andauernden wirtschaftlichen Vernichtungsfeldzug zu führen.

und es konnte zweitens

ein Jahrhundert lang verschleiert werden, wie und warum ein knappes Dutzend führender Investment-Banker der USA von Anfang an Großbritannien durch illegale Kriegshandlungen unterstützte. Dies war nur möglich, weil diese Leute kurz vor Kriegsbeginn mit Hilfe eines von ihnen installierten US-Präsidenten das Währungssystem der USA in einem Staatsstreich an sich gebracht hatten und damit die Entscheidung über Krieg und Frieden. Es wurde das Faktum unterdrückt, daß die projektierten Kriegsgewinne sich in eine riesige Pleite zu verwandeln drohten, weil die Alliierten den Krieg aus eigener Kraft nicht gewinnen konnten, so daß die USA deshalb Deutschland mit militärischen Mitteln angriffen.

und so konnte schließlich drittens

ein Jahrhundert lang verschleiert werden, daß Deutschlands Schicksal nicht durch angeblich moralisch überlegene Staaten, sondern erst durch gravierende Fehler der deutschen Führung besiegelt wurde. Hierbei war hilfreich, die Mär vom Dolchstoß von innen und einer angeblichen gegen Deutschland gerichteten jüdisch-freimaurerischen Verschwörung anzuheizen, die beide einer Überprüfung nicht standhalten, aber Jahrzehnte vom Kern der Ereignisse abgelenkt und in einen zweiten Weltkrieg geführt haben.

Viele Deutsche halten heutzutage die anglo-amerikanischen Propaganda-Lügen für nicht hinterfragbare Geschichtstatsachen. Unsere Vorfahren vor rund hundert Jahren sahen das noch anders. So ist denn dieses Buch zugleich der Versuch, deren Hoffnungen und Irrtümer kennen zu lernen und ihre Gedanken zu verstehen, die grundlegend anders waren als die ihrer englisch-sprachigen Gegner. Heute halten die meisten solche Unterschiede für ausgeschlossen, doch wer unsere Vorfahren zu Wort kommen lässt, wird alsbald eines Besseren belehrt. In diesem Sinne ist das vorliegende Buch neben der von mir seit Jahren betriebenen Ereignisgeschichte auch ein wenig eine Geistesgeschichte geworden.

Das Buch ist der erste Teil einer auf drei Bände angelegten Trilogie, die in unseren Tagen enden wird.

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Anfang 2014:



Tötet die Hunnen - Kill the Huns!
Geheimdienste, Propaganda und Subversion hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs 


Einführung auf Deutsch, Englisch und Russisch siehe "News/Erster Weltkrieg".


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Nur für den Dienstgebrauch
Als Verfassungsschutzchef im Osten Deutschlands

Aus dem Klappentext: Im November 2011 rast eine Empörungswelle durch die Medien, ausgelöst durch eine Mordserie, welche auf der Opferseite etwa zehn ausländische Gewerbetreibende betraf und auf der mutmaßlichen Täterseite drei jüngere Nazis aus Jena. Zu Beginn der politischen Karriere dieser drei damals sehr jungen Leute war der Autor Verfassungsschutzchef in Thüringen. Er beschreibt anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen, wie er diese Jahre im wiedervereinigten Deutschland erlebt hat und schildert drastisch die Verhältnisse, die man sich heute im Jahre 22 der Deutschen Einheit kaum noch vorzustellen vermag. Nicht zum Wenigsten war es eine labile Polizeistruktur, die einen Gutteil seiner Arbeitskraft in Anspruch nahm: Altlasten und unfähige Westimporte lieferten sich erbitterte Auseinandersetzungen, anstatt ihren gesetzlichen Aufgaben nachzukommen. Ähnliches spielte sich in den politischen Parteien ab. Als Drittes kam zügellose Gewalt unter anpolitisierten Jugendlichen hinzu. Aus diesem brisanten Gemisch entwickelten sich jene Taten, denen wir heute empört gegenüberstehen.


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Die Roten Kapelle
und andere Geheimdienstmythen 
Spionage zwischen Deutschland und Russland im Zweiten Weltkrieg 1941-1945

Der Buchtitel zeigt die Sowjetagenten Margarita und Kurt Welkisch („LZL“ und „ABZ“), Arvid Harnack („Korsikanez“ = der Korse), Ilse Stöbe („Alta“) und Harro Schulze-Boysen („Starschina“ = der Oberfeldwebel).

Aus dem Klappentext:
Die unzutreffende Annahme Stalins, dass Hitler im Sommer 1941 nicht angreifen wird, stützte sich auf ungezählte unzutreffende Berichte seiner Geheimdienste. Auch der Entschluss Hitlers zu „Barbarossa“, also zum Krieg gegen die Sowjetunion, wirkt vor dem Hintergrund mangelhafter geheimdienstlicher Aufklärung durch deutsche Dienste wie ein Blindflug ohne Instrumente.
    Im Verlauf des Krieges brachen die weitverzweigten sowjetischen Spionageringe in Europa zusammen; ihre Residenten machten lieber Schiebergeschäfte und erfanden Meldungen. Die kriegsentscheidende Bedeutung der Roten Kapelle oder anderer Spionageringe im Dienste der Sowjetunion sind Nachkriegsmärchen, der Verräter im Führerhauptquartier eine Erfindung. Was von dort kam, war das Werk der Desinformationsabteilung Abwehr III D.
    Der Autor zeigt weiter auf, dass Entmythologisierung auch auf deutscher Seite notwendig ist: So gehören die angeblichen Aufklärungs-„Heldentaten“ der Fremden Heere Ost unter dem späteren Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), Reinhard Gehlen, ebenfalls in das Reich der Legenden.
   
Das Buch beruht auf der Auswertung von Hunderten von Geheimdienstmeldungen und Vernehmungsniederschriften aus den Archiven Europas.

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Selbständige Schriften (Auswahl):

 

Im Visier der Geheimdienste.Deutschland und Russland im Kalten Krieg. Lübbe Bergisch Gladbach 2008.  656 Seiten, zahlreiche Abbildungen

 

Aus dem Klappentext:

»Wie wollen Sie die Wiedervereinigung erreichen?« wurde Konrad Adenauer im Bundestagswahlkampf 1949 gefragt. Der Vorsitzende der Westzonen-CDU antwortete: »Mit konspirativen Mitteln.« Sein erklärter Gegner war Sowjet-Russland. Für dessen Machthaber galt nach wie vor Lenins Merksatz: Erst wenn Deutschland fällt, kippt der Rest der Welt. 1945 war militärisch nur das halbe Deutschland in den russischen Machtbereich gefallen; danach schalteten die Herren im Kreml auf die bewährten Mittel der Konspiration zurück. Über vier Jahrzehnte dauerte das heimliche Ringen, dann kam für viele überraschend die deutschen Einheit. Der Kraftakt der Deutschen stürzte die Sowjetunion in den Untergang. Die Gegner holten Luft, die Karten wurden neu verteilt.
   
Das Buch entreißt die geheimdienstlichen Akteure in diesem nicht erklärten Krieg ihrer Anonymität und schildert ihre Bestrebungen und ihre Verbrechen. Der Autor wurde in den Tagen geboren, als dieses Drama begann. In dessen letzten beiden Jahrzehnten war er einer der Akteure.

Skrupellos. Die Machenschaften der Geheimdienste in Russland und Deutschland 1914-1941. Faber & Faber Leipzig 2004. 850 Seiten

 

Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert. Herbig München 2003. 527 Seiten, 1465 Abbildungen und Organigramme (als Mitautor, zusammen mit Stefan Schäfer und Matthias Uhl). Übersetzung ins Tschechische: Prag 2006

   

Öffentliche Sicherheit als Aufgabe. Festschrift für Gerhard Heuer. BMI. Bonn 1991. 464 Seiten (als Herausgeber und Mitautor)

THW-Gesetz. Kommentar für die Praxis. Jüngling Verlag. Karlsfeld bei München 1990. 148 Seiten (zwei weitere Auflagen)

Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr. Loseblatt. 3 Bände. Walhalla Fachverlag. Regensburg. Stand 2006 (als Herausgeber und Mitautor seit 1989)

Zivilschutz und Zivilverteidigung. Loseblatt. 9 Bände. Walhalla Fachverlag. Regensburg. Stand: 2008 (als Herausgeber und Mitautor seit 1988)

Strahlenschutzvorsorgegesetz. Kommentar. Heymanns Verlag. Köln/Berlin/Bonn/München 1988. 184 Seiten

Nachrichtendienstrecht der Bundesrepublik Deutschland.Heymanns Köln/Berlin/Bonn/München 1986. 393 Seiten

 

Helferrecht. Der wehrpflichtige Helfer im Zivilschutz. Mönch Verlag. Bonn 1983. 128 Seiten (vier weitere verbesserte Auflagen)

Schulordnungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Kommentar für die Schulpraxis. Wingen Verlag Essen 1982. 160 Seiten

 

Übersetzungen:

Benito Corvo: Die Windmacher. Roman. Aus dem Italienischen von Sven Seeberg. DaVinci Editore Milano/Weimar 2005. 122 Seiten

 

 

sowie:

zahlreiche Aufsätze, Rezensionen, Fotoreportagen, Buchbeiträge und selbständige Schriften (zum Teil unter Pseudonymen)

 

   

Herausgeber und Mitautor der Gelben Reihe und Roten Reihe. Erfurt Heron 1997-2000.

 

Und:

Weihnachtsmann gibt's nicht. Zeichnungen von Franka Sachse. Weimar 2009.


www.franka-sachse.blogspot.com/


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