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Nur für den Dienstgebrauch Als Verfassungsschutzchef im Osten Deutschlands
Aus dem Klappentext: Im November 2011 rast eine Empörungswelle durch die Medien, ausgelöst durch eine Mordserie, welche auf der Opferseite etwa zehn ausländische Gewerbetreibende betraf und auf der mutmaßlichen Täterseite drei jüngere Nazis aus Jena. Zu Beginn der politischen Karriere dieser drei damals sehr jungen Leute war der Autor Verfassungsschutzchef in Thüringen. Er beschreibt anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen, wie er diese Jahre im wiedervereinigten Deutschland erlebt hat und schildert drastisch die Verhältnisse, die man sich heute im Jahre 22 der Deutschen Einheit kaum noch vorzustellen vermag. Nicht zum Wenigsten war es eine labile Polizeistruktur, die einen Gutteil seiner Arbeitskraft in Anspruch nahm: Altlasten und unfähige Westimporte lieferten sich erbitterte Auseinandersetzungen, anstatt ihren gesetzlichen Aufgaben nachzukommen. Ähnliches spielte sich in den politischen Parteien ab. Als Drittes kam zügellose Gewalt unter anpolitisierten Jugendlichen hinzu. Aus diesem brisanten Gemisch entwickelten sich jene Taten, denen wir heute empört gegenüberstehen.
Die Roten Kapelle und andere Geheimdienstmythen Spionage zwischen Deutschland und Russland im Zweiten Weltkrieg 1941-1945

Der Buchtitel zeigt die Sowjetagenten Margarita und Kurt Welkisch („LZL“ und „ABZ“), Arvid Harnack („Korsikanez“ = der Korse), Ilse Stöbe („Alta“) und Harro Schulze-Boysen („Starschina“ = der Oberfeldwebel).
Aus dem Klappentext: Die unzutreffende Annahme Stalins, dass Hitler im Sommer 1941 nicht angreifen wird, stützte sich auf ungezählte unzutreffende Berichte seiner Geheimdienste. Auch der Entschluss Hitlers zu „Barbarossa“, also zum Krieg gegen die Sowjetunion, wirkt vor dem Hintergrund mangelhafter geheimdienstlicher Aufklärung durch deutsche Dienste wie ein Blindflug ohne Instrumente. Im Verlauf des Krieges brachen die weitverzweigten sowjetischen Spionageringe in Europa zusammen; ihre Residenten machten lieber Schiebergeschäfte und erfanden Meldungen. Die kriegsentscheidende Bedeutung der Roten Kapelle oder anderer Spionageringe im Dienste der Sowjetunion sind Nachkriegsmärchen, der Verräter im Führerhauptquartier eine Erfindung. Was von dort kam, war das Werk der Desinformationsabteilung Abwehr III D. Der Autor zeigt weiter auf, dass Entmythologisierung auch auf deutscher Seite notwendig ist: So gehören die angeblichen Aufklärungs-„Heldentaten“ der Fremden Heere Ost unter dem späteren Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), Reinhard Gehlen, ebenfalls in das Reich der Legenden. Das Buch beruht auf der Auswertung von Hunderten von Geheimdienstmeldungen und Vernehmungsniederschriften aus den Archiven Europas.
 Eigens abgestellt für Barbarossameldungen: GRU-Führungsoffizier Konstantin Leontjew. Rechts: Katz und Maus: GRU-Staragentin Alta, die Sekretärin Ilse Stöbe
 Die Spuren von zehn Jahren Agententätigkeit: Ilse Stöbe 1942 kurz vor ihrer Verhaftung: Rechts: wollte zu dieser Zeit nicht mehr mitspielen und stolperte über das Schweizer Konto: Agent Arier, der Diplomat Rudolf von Scheliha
Selbständige Schriften (Auswahl):
Im Visier der Geheimdienste.Deutschland und Russland im Kalten Krieg. Lübbe Bergisch Gladbach 2008. 656 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Aus dem Klappentext:
»Wie wollen Sie die Wiedervereinigung erreichen?« wurde Konrad Adenauer im Bundestagswahlkampf 1949 gefragt. Der Vorsitzende der Westzonen-CDU antwortete: »Mit konspirativen Mitteln.« Sein erklärter Gegner war Sowjet-Russland. Für dessen Machthaber galt nach wie vor Lenins Merksatz: Erst wenn Deutschland fällt, kippt der Rest der Welt. 1945 war militärisch nur das halbe Deutschland in den russischen Machtbereich gefallen; danach schalteten die Herren im Kreml auf die bewährten Mittel der Konspiration zurück. Über vier Jahrzehnte dauerte das heimliche Ringen, dann kam für viele überraschend die deutschen Einheit. Der Kraftakt der Deutschen stürzte die Sowjetunion in den Untergang. Die Gegner holten Luft, die Karten wurden neu verteilt. Das Buch entreißt die geheimdienstlichen Akteure in diesem nicht erklärten Krieg ihrer Anonymität und schildert ihre Bestrebungen und ihre Verbrechen. Der Autor wurde in den Tagen geboren, als dieses Drama begann. In dessen letzten beiden Jahrzehnten war er einer der Akteure.
Skrupellos. Die Machenschaften der Geheimdienste in Russland und Deutschland 1914-1941. Faber & Faber Leipzig 2004. 850 Seiten
Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert. Herbig München 2003. 527 Seiten, 1465 Abbildungen und Organigramme (als Mitautor, zusammen mit Stefan Schäfer und Matthias Uhl). Übersetzung ins Tschechische: Prag 2006
Öffentliche Sicherheit als Aufgabe. Festschrift für Gerhard Heuer. BMI. Bonn 1991. 464 Seiten (als Herausgeber und Mitautor)
THW-Gesetz. Kommentar für die Praxis. Jüngling Verlag. Karlsfeld bei München 1990. 148 Seiten (zwei weitere Auflagen)
Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr. Loseblatt. 3 Bände. Walhalla Fachverlag. Regensburg. Stand 2006 (als Herausgeber und Mitautor seit 1989)
Zivilschutz und Zivilverteidigung. Loseblatt. 9 Bände. Walhalla Fachverlag. Regensburg. Stand: 2008 (als Herausgeber und Mitautor seit 1988)
Strahlenschutzvorsorgegesetz. Kommentar. Heymanns Verlag. Köln/Berlin/Bonn/München 1988. 184 Seiten
Nachrichtendienstrecht der Bundesrepublik Deutschland.Heymanns Köln/Berlin/Bonn/München 1986. 393 Seiten
Helferrecht. Der wehrpflichtige Helfer im Zivilschutz. Mönch Verlag. Bonn 1983. 128 Seiten (vier weitere verbesserte Auflagen)
Schulordnungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Kommentar für die Schulpraxis. Wingen Verlag Essen 1982. 160 Seiten
Übersetzungen:
Benito Corvo: Die Windmacher. Roman. Aus dem Italienischen von Sven Seeberg. DaVinci Editore Milano/Weimar 2005. 122 Seiten
sowie:
zahlreiche Aufsätze, Rezensionen, Fotoreportagen, Buchbeiträge und selbständige Schriften (zum Teil unter Pseudonymen)

Herausgeber und Mitautor der Gelben Reihe und Roten Reihe. Erfurt Heron 1997-2000.
Und:
Weihnachtsmann gibt's nicht. Zeichnungen von Franka Sachse. Weimar 2009.
 www.franka-sachse.blogspot.com/
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